Autor: upprdesk

  • ÖAMTC: Lange Verzögerungen im Reiseverkehr auf den Autobahnen Richtung Süden

    Samstagmittag erreichten die Staus im Reiseverkehr laut ÖAMTC neue (negative) Höhepunkte. So standen in Tirol die Kolonnen auf der Fernpassstrecke (B179) in beiden Richtungen zwischen dem Inntal und dem Grenztunnel Füssen immer wieder still. Die Fahrzeiten verlängerten sich jeweils um eine Stunde. Auf der Loferer Straße (B178) ging es zwischen Söll und Going Richtung St. Johann nur langsam weiter. Vor der Grenze Kufstein mussten Autofahrende Richtung Deutschland bis zu 30 Minuten auf die Ausreise warten.

    In Salzburg kam es auf der Tauern Autobahn (A10) zwischen Golling und Werfen im Baustellenbereich Richtung Villach zu Verzögerungen. In Kärnten mussten sich Lenker:innen auf der Karawanken Autobahn (A11) vor dem Karawanken Tunnel laut ÖAMTC weiterhin bis zu einer Stunde gedulden. In der Steiermark verzeichneten die Clubexpert:innen auf der Süd Autobahn (A2) zwischen Steinberg und dem Packsattel vor und in der Großbaustelle kilometerlange Staus.

  • Ab Montag: Sperre der A7-Abfahrt Franzosenhausweg Richtung Linz

    Im Rahmen der Generalsanierung der A 7 zwischen dem Knoten Linz und der Anschlussstelle Franzosenhausweg erneuert die ASFINAG ab Montag die Abfahrtsrampe bei der Anschlussstelle Franzosenhausweg in Richtung Linz. In diesem Bereich erfolgt eine tiefgreifende Sanierung der Fahrbahn.

    Die Umleitung erfolgt über die Anschlussstelle Muldenstraße.

    Die Sperre beginnt am 27. Juli um Mitternacht, die Arbeiten erfolgen rund um die Uhr, weil die Bauzeit möglichst kurzgehalten werden muss.

  • Umzug: OÖVV Kundencenter übersiedelt in den Busterminal Linz

    Das Kundencenter des OÖ Verkehrsverbundes übersiedelt am 27. Juli 2026 in den Busterminal Linz und rückt damit noch näher an jene Menschen heran, die täglich mit Bus, Bahn und Straßenbahn unterwegs sind. Notwendig wurde die Übersiedelung aufgrund einer längerfristigen Baustelle der LINZ STROM GAS WÄRME GmbH direkt im Zugangsbereich des bisherigen Kundencenters. Mit dem neuen Standort im größten Busterminal Oberösterreichs wird der persönliche Kundenservice weiter ausgebaut: Kundinnen und Kunden profitieren von noch besserer Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, modernen barrierefreien Serviceflächen und erweiterten Öffnungszeiten.

    Die neuen Räumlichkeiten bieten auf knapp 100 Quadratmetern Platz für das Kundencenter sowie einen Back-Office-Bereich. Insgesamt stehen zwölf Arbeitsplätze zur Verfügung.

    Mit der Übersiedelung werden auch die Öffnungszeiten neu organisiert. Künftig ist das OÖVV Kundencenter am Montag, Dienstag und Donnerstag von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, am Mittwoch und Freitag von 09:00 bis 14:00 Uhr.

  • Armut in Linz: An der Donau lebt eine ganze Gruppe Unterstansloser

    Direkt unterm Magistrat wohnt eine Gruppe Unterstandsloser.

    Die Lebensstadt hat auch viele Schattenseiten

    Mit Umfragen, netten Aussendungen und Eventitis sind die echten Probleme in der Stadt vermutlich nicht zu bekämpfen.

    In einigen Bereichen gibt es inzwischen echtes Großstadtflair wie sonst eher in Paris, San Francisco oder Frankfurt am Main.

  • IWS fordert: Österreich braucht einen Bürokratie-Befreiungsschlag

    Alle Berichtspflichten abschaffen – wie in Deutschland

    Die österreichische Bundesregierung soll dem Beispiel Deutschlands folgen und mit einem Gesetz alle bisherigen Berichtspflichten für Betriebe abschaffen, schlägt die Initiative Wirtschaftsstandort OÖ (IWS) vor. „Die bisherigen Ansätze des Staatssekretariats für Bürokratieabbau sind zwar lobenswert, aber in der Wirkung viel zu gering – wichtig wäre ein Bürokratie-Befreiungsschlag“, fordert IWS-GF Gottfried Kneifel.

    Der größte Hemmschuh zur Wiedererlangung der Wettbewerbsfähigkeit seien die in den vergangenen dreißig Jahren angehäuften Vorschriften, oft überlappende Verordnungen und Gesetze der territorialen Körperschaften der EU, der nationalen Staaten, der Länder und Gemeinden. Ziel müsse es sein, alle Berichtspflichten, die nicht durch die Bundesverfassung legitimiert sind, pauschal abzuschaffen, wie das erst kürzlich Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz als nächste Maßnahme angekündigt hat.

    Bei diesem Vorschlag geht es um eine Beweislastumkehr: Die Ministerien und die Länder müssen jeden einzelnen Bericht neu begründen und um dessen Verbleib kämpfen. Als Vorbild kann dazu das BRD-Bundesland Nordrhein-Westfalen dienen: Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) will dort bereits zum 1. Jänner 2027 alle landesrechtlichen Berichts- und Dokumentationspflichten für die Wirtschaft streichen – es sei denn, Behörden weisen bis Jahresende deren Notwendigkeit nach. „Dieser Vorschlag hat einen großen Vorteil: Er kann nicht mangels budgetärer Möglichkeiten abgelehnt werden“, sagt Kneifel.

    Aussendung Initiative Wirtschaftsstandort OÖ

  • Perg: Unbekannte brachen bei Juwelier ein

    Zu einem Einbruch in ein Juweliergeschäft im Stadtgebiet von Perg kam es in der Nacht zum 24. Juli 2026. Gegen 2:30 Uhr wurde die Polizei alarmiert. Als diese wenige Minuten später eintraf, waren die Unbekannten bereits verschwunden. Die Eingangstür war beschädigt und das Innere des Geschäftes durchwühlt. Ein Zeuge teilte den Polizisten mit, dass zwei mit Sturmhaube maskierte Männer die Tür eingeschlagen, sich aus den Vitrinen bedient hätten und anschließend mit einem grauen PKW geflüchtet seien. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen konnten die Unbekannten vorläufig entkommen. Die Ermittlungen laufen.

  • 18-jähriger Ungar (kurze Hose, kurzes Shirt, Turnschuhe) nachts aus Bergnot vom Schermberg gerettet

    Ein 18-jähriger Ungar unternahm am 23. Juli 2026 eine Bergtour im Toten Gebirge. Gegen 10:30 Uhr stieg er vom Almsee beginnend über den Normalweg in Richtung Röllsattel auf. In weiterer Folge beabsichtigte er über den Weitwanderweg (E 4 alpin bzw 201 und 215) in Richtung Großer Priel aufzusteigen. Der Bergsteiger kam jedoch nur langsam voran und entschloss sich daher am späteren Nachmittag sein Tagesziel zu ändern. Er wollte in Richtung Welser Hütte absteigen, verfehlte jedoch die richtige Abzweigung und gelangte in Richtung der „Pfaffenschneid“ westlich des Schermbergs. In völliger Dunkelheit konnte er schließlich nicht mehr weiter und setzte um 22 Uhr einen Notruf ab, wobei vorerst ungesicherte Koordinaten übermittelt wurden. Durch einen Suchflug der Flugpolizei konnten diese Koordinaten bestätigt werden. Nachdem er eindeutig lokalisiert wurde stiegen Einsatzkräfte des Bergrettungsdienstes der Ortsstelle Grünau im Almtal über die Hetzau und das Büchsenkar auf. Um 1:55 Uhr erreichten sie die Position des Bergsteigers. Aufgrund der Außentemperaturen von vier Grad und der mangelhaften Ausrüstung (kurze Hose, kurzes Shirt, Turnschuhe) war der Ungar bereits erheblich unterkühlt. Mehrere Bergungsversuche durch den Notarzthubschrauber scheiterten an den Windverhältnissen. Über wegloses Gelände und mit kräftiger Unterstützung der Bergrettung gelang schließlich der Abstieg zu Fuß. Um 6:45 Uhr konnten die Einsatzkräfte den Einsatz beenden. Der Bergsteiger blieb glücklicherweise unverletzt.

  • 22-Jähriger ohne Führerschein lenkte unter Drogeneinfluss Pkw mit gestohlenen Kennzeichen

    Bei einer Verkehrskontrolle durch eine Polizeistreife in Ried im Innkreis wurde ein 22-jähriger slowakischer Staatsangehöriger aus Wels vorübergehend festgenommen. Der 22-Jährige hatte gestohlene slowakische Kennzeichen an seinem Pkw angebracht. Zudem war der Slowake nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung und konnte keinen Zulassungsschein vorweisen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 22-Jährige in den letzten Monaten bereits in neun weiteren Fällen der Eigentumskriminalität verdächtigt wird. Zudem wies er Symptome einer Beeinträchtigung durch Suchtgift auf und wurde dem Amtsarzt vorgeführt. Die klinische Untersuchung ergab eine Fahruntauglichkeit. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wird er auf freien Fuß angezeigt.

  • Frech: Inzwischen werden augenscheinlich sogar Wachzimmer besprüht!

    Inzwischen werden in Linz augenscheinlich schon Wachzimmer besprüht!

    Der Respekt vor der Polizei dürfte also schon größer gewesen sein.

    Wie wird das erst werden, wenn die Wachzimmer dann eine Sperrstunde haben und nachts geschlossen sind …?

  • Fälschungssicher: Neuer Zeugnis-Check für echte Qualifikationen

    Echte Qualifikation will ehrlich erworben werden: Das ist ab sofort garantiert – durch den neuen „Zeugnis-Check“, der von den Lehrlings- und Meisterprüfungsstellen in den Wirtschaftskammern angeboten wird. Über einen QR-Code, der seit 6.Juli 2026 auf den Zeugnissen angedruckt wird, lässt sich die Echtheit eines Qualifikationsnachweises sofort online überprüfen.

    Die Vorteile liegen auf der Hand:

    Unternehmer, Personalverantwortliche oder Bildungseinrichtungen haben so die Möglichkeit, ohne administrativen Aufwand die Angaben in Bewerbungsunterlagen auf ihre Korrektheit zu überprüfen. Die Absolventen von Lehrabschlüssen, Meister- und Befähigungsprüfungen haben die Garantie, dass ihre ehrlich erworbene Qualifikation voll anerkannt wird und sich niemand Vorteile erschleichen kann.

    Wie funktioniert das ZVS technisch?

    Für sämtliche Zeugnisse im Meister- und Lehrlingsbereich (also auch Lehrabschlüsse!) wird ab sofort durch das Zeugnis-Verifikations-Service (ZVS) ein fälschungssicherer digitaler Zwilling erstellt (auch für Duplikate). Jedes Zeugnis hat einen individuellen QR-Code aufgedruckt, der zur Echtheitsprüfung mit einem Mobilgerät gescannt werden kann. Dadurch wird ein automatisierter Vergleich mit den verschlüsselten Daten ausgelöst.

    Was ist mit dem Datenschutz?

    Die Systemarchitektur des ZVS entspricht aktuellen, höchsten IT-Sicherheitsstandards. Zum Schutz sensibler Informationen ist im Verifikationsprozess eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme integriert: Die prüfende Person muss innerhalb der Applikation den Namen des jeweiligen Kandidaten eingeben, bevor die Datenabfrage durchgeführt wird. Daraus ergibt sich ein benutzerfreundlicher Ablauf in drei einfachen Schritten: QR-Code scannen, Namen eingeben, Ergebnis prüfen.