Ein 69-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land fuhr am 6. August 2026 gegen 15:55 Uhr mit seinem Dreirad im Ortsgebiet von Thalheim bei Wels auf dem Jägermühlenweg. Bei der Kreuzung mit dem Mühlenweg fuhr er geradeaus weiter und stützte folglich eine Böschung in dem angrenzenden Waldstück hinunter. Durch den Sturz erlitt der Mann schwere Verletzungen. Aufgrund der Unfallendlage und der schweren Verletzungen benötigte die Bergung des 69-Jährigen durch alle beteiligten Einsatzkräfte beinahe eine Stunde, bis dieser schließlich mit der Rettung ins Krankenhaus Wels gebracht wurde. Vom Fahrradfahrer wurde noch angegeben, dass dieser Alkohol konsumiert habe. Ein Alkotest war jedoch aufgrund der Verletzungen nicht möglich.
Autor: upprdesk
-
Betonitis in Linz: Statt Schilf und Bewuchs kommen Stufen aus Beton
Betonhauptstadt könnte man als Claim andenken.
Betonitis an der Donau in Linz. Laut Renderings wird zusätzlich Fläche versiegelt, etwa für einen dritten Weg bzw. „Ruhebereich“.
Und auch Betonstufen an der Böschung, die jetzt einfach bewachsen ist, gelten wohl als zusätzliche Versiegelung. Und dies alles direkt neben bzw. hinter Schiffen, die dort den Heimathafen haben.
Es gibt dort aber jetzt bereits – seit über 15 Jahren – hunderte Meter betonierter Sitzflächen.
Die Aktion wirkt wie ein PR-Stunt vor den Wahlen im Herbst 2027.
Es kommt augenscheinlich zu keinem einzigen Quadratzentimeter Entsiegelung auf der eigentlichen Problemfläche weiter vorne am Marktgelände. Im Gegenteil: Zukünftig gibt es in dem Bereich NOCH MEHR BETON!Dafür kann man die Schiffe noch besser sehen. Kolportierte 1,7 Millionen Euro Steuergeld sollen hier ausgegeben!
-
Verkehrsunfall auf der B126: 81-jähriger Linzer verstarb noch an der Unfallstelle.
Ein 81-jähriger Linzer lenkte am 6. August 2026 gegen 16 Uhr seinen PKW auf dem Güterweg Langbruck und wollte nach links in die Leonfeldener Straße B126 einbiegen.
Dabei kam es auf der bevorrangten Landesstraße mit dem aus Richtung Linz kommenden Linienbus, gelenkt von einem 30-Jährigen aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung, zu einem rechtwinkeligen Zusammenstoß. Der PKW wurde dabei mehrere Meter mitgeschleift und nach dem Stillstand des Busses nach rechts in den Straßengraben geschleudert. Der im PKW eingeklemmte 81-Jährige wurde nach Bergung durch die Freiwillige Feuerwehr Bad Leonfelden und Stiftung vom Team des Notarztes Zwettl/Rodl und des Roten Kreuzes Bad Leonfelden medizinisch notversorgt, verstarb jedoch noch an der Unfallstelle.
Im Linienbus befanden sich insgesamt sechs Fahrgäste, wobei ein 9-jähriges Mädchen leicht verletzt wurde. Die ebenfalls im Bus mitfahrende Mutter unterschrieb einen Revers.
Am PKW entstand Totalschaden und am Bus erheblicher Sachschaden.
-
Wels: Mopedlenker stürzte bei Fluchtversuch
Eine Streife bemerkte am 6. August 2026 gegen 15:30 Uhr einen Mopedlenker, welcher bei Rotlicht über eine Kreuzung gefahren war. Als dieser den Streifenwagen wahrnahm, beschleunigte er stark und versuchte zu flüchten. Dabei touchierte der 16-jährige iranische Staatsbürger aus Wels allerdings in der Dragonerstraße einen Randstein und stürzte. Bei der anschließenden Lenker- und Fahrzeugkontrolle wurde festgestellt, dass der Jugendliche keine gültige Lenkberechtigung besitzt. Ihm wurde vom Zulassungsbesitzer, welcher am Sozius mitfuhr, das Mofa überlassen. Der 16-Jährige wies außerdem Hinweise auf eine Suchtgiftbeeinträchtigung auf, weshalb ein freiwilliger Drogenschnelltest vorgenommen wurde. Dieser verlief positiv. Eine Vorführung zur klinischen Untersuchung wurde vom Jugendlichen verweigert. Er wird angezeigt.
-
Weißenkirchen im Attergau: Dachstuhl geriet in Brand
Eine Streife wurde am 5. August 2026 gegen 15:35 Uhr zu einem Dachstuhlbrand nach Weißenkirchen im Attergau beordert. Beim Eintreffen waren am östlichen Giebel des ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens bereits eine starke Rauchentwicklung sowie Flammen zu sehen. Insgesamt waren neun Feuerwehren mit etwa 140 Leuten im Löscheinsatz. Diese konnten um 18:30 Uhr „Brandaus“ geben. Durch den Bezirksbrandermittler konnte Hitzerückstau durch einen vorangegangenen Stromausfall erhoben werden. Die genaue Schadenshöhe ist noch unbekannt, verletzt wurde glücklicherweise niemand.
-
Vorchdorf: Alkolenker überschlug sich
Ein 24-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land lenkte seinen PKW am 5. August 2026 gegen 21:30 Uhr auf der L1306 von Kirchham kommend Richtung Vorchdorf. Laut eigenen Angaben sprang ihm bei StrKm 8,8 im Gemeindegebiet von Vorchdorf plötzlich ein Hase auf die Fahrbahn und er musste ausweichen. Daraufhin kam der Mann links von der Fahrbahn ab, schlitterte über eine Böschung, touchierte zwei Leitpflöcke und überschlug sich in einer Wiese. Der 24-Jährige wurde leicht verletzt und nach der Erstversorgung in das Klinikum Wels eingeliefert. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,18 Promille, dem Mann wurde der Führerschein vorläufig abgenommen.
-
Pasching: Mann aus brennender Wohnung gerettet
Bewohner eines Mehrparteienhauses in Pasching stellten am 6. August 2026 gegen 8:40 Uhr einen Brand in einer Wohnung im Halbstock fest und alarmierten die Einsatzkräfte. Insgesamt waren sechs Feuerwehren mit 35 Leuten im Löscheinsatz. Der 60-jährige Bewohner musste vom Atemschutztrupp der Feuerwehr gerettet werden. Dieser lag ohne Bewusstsein auf der Couch im Wohnzimmer. Er wurde nach der Erstversorgung mit einer starken Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder eingeliefert. Die betroffene Wohnung wurde durch den Bezirksbrandermittler sowie durch einen Sachverständigen der Brandverhütungsstelle für OÖ untersucht. Die Brandursache ist bislang noch unbekannt, jedoch wurde festgestellt, dass das Feuer im Garderobenbereich ausgebrochen war.
-
PKW mit ungarischen Kennzeichen hatte Laserblocker verbaut
Eine Streife führte am 6. August 2026 gegen 14:30 Uhr auf der A1 Westautobahn im Gemeindegebiet Pucking, Richtungsfahrbahn Wien, Geschwindigkeitsmessungen durch. Dabei fiel den Beamten ein PKW mit ungarischen Kennzeichen auf, bei dem wiederholte Messversuche erfolglos blieben. Das Fahrzeug wurde daraufhin am Autobahnparkplatz Ansfelden Süd angehalten und der 54-jährige ungarische Staatsbürger kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass im Fahrzeug ein Laserblocker installiert war, welcher die ordnungsgemäße Durchführung der Geschwindigkeitsmessung verhinderte. Bei der anschließenden Fahrzeugdurchsuchung wurde zudem eine verbotene Waffe vorgefunden und sichergestellt. Der missbräuchlich verwendete Laserblocker wurde beschlagnahmt und eine Sicherheitsleistung in vierstelliger Euro-Höhe eingehoben.
-
Niederländischer Wanderer nach Sturz schwer verletzt: Hubschrauber musste auf der Badeinsel zwischenladen!
Ein 24-jähriger niederländischer Staatsbürger startete am 5. August 2026 gegen 7:45 Uhr vom Parkplatz Echerntal in Hallstatt und wanderte zu Fuß über den markierten Wanderweg zum Wiesberghaus. Nach einer kurzen Rast beschloss er als Rückweg über den Vorderen Hirlatz nach Hallstatt abzusteigen. Zur Navigation verwendete er laut eigenen Angaben eine App. Beim Abstieg über den unmarkierten Steig rutschte der Niederländer auf einer Seehöhe von etwa 740 m aus, überschlug sich durch felsdurchsetztes Gelände und kam nach etwa 50 m zu liegen. Daraufhin setzte der Wanderer den Bergrettungsnotruf ab. Der Bergrettungsdienst Hallstatt begab sich zum Unfallort und konnte den Mann schwer verletzt, jedoch ansprechbar antreffen. Daraufhin wurde entschieden, den Notarzthubschrauber aus Niederöblarn zum Einsatz hinzuzuziehen. Aufgrund einer vorherrschenden Gewitterzelle musste dieser allerdings noch etwa 15 Minuten mit dem Start warten. In der Zwischenzeit wurde der verletzte Bergsteiger medizinisch erstversorgt und in einer Vakuummatratze stabilisiert. Wenig später wurden der Notarzt sowie ein Flugretter mittels Seilwinde vom Hubschrauber abgeseilt. Der Hubschrauber musste auf der Badeinsel in Hallstatt zwischenlanden. Nach der Versorgung durch den Notarzt wurde der 24-Jährige in das Klinikum Schärding geflogen.
-
Festnahme: Zwei rumänische Staatsbürger wollten in Walding Fahrradschlösser aufbrechen
Eine Anrainerin wählte am 5. August 2026 gegen 21:15 Uhr den Notruf und gab an, dass sie gerade im Bereich eines Mehrparteienhauses und des Bahnhofes in Walding zwei ihr unbekannte Männer beobachten konnte, welche mehrmals versucht hätten, Fahrradschlösser aufzubrechen. Nach kurzer Fahndung konnten die Polizisten zwei auf die Personenbeschreibung passende Männer anhalten und kontrollieren. Dabei handelte es sich um zwei rumänische Staatsbürger, 41 und 44 Jahre alt. Im Rucksack eines der Verdächtigen wurden ein Bolzenschneider sowie weiteres Einbruchswerkzeug sichergestellt. Die Männer wurden festgenommen.
-
18-Jähriger mit 186 km/h im 100er nach Steyregg
Ein 18-Jähriger aus Linz fuhr mit seinem PKW am 6. August 2026 gegen 0:25 Uhr von der B3 kommend Richtung Steyregg. Dabei wurde der junge Lenker von einer Streife im 100er-Bereich mit einer Geschwindigkeit von 186 km/h gemessen. Dem Mann wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt.
-
Im Gemeindegebiet von Peilstein (Bezirk Rohrbach) wird ein Wolf zum Abschuss freigegeben
Wolfssichtungen in Peilstein. Dabei kam es im Nahbereich von Siedlungen und landwirtschaftlichen Anwesen zu Vergrämungsmaßnahmen gegenüber einem Wolf. In beiden Fällen hielt sich der Wolf in unmittelbarer Nähe zu bewohnten Gebäuden bzw. Viehweiden auf und reagierte zunächst nicht auf die Vergrämungsmaßnahmen. Erst nach wiederholten und intensivierten Vergrämungsversuchen entfernte sich das Tier.
Für Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger ist die Situation klar: „Die natürliche Scheu vor dem Menschen ist eine entscheidende Grenze. Wenn ein Wolf diese Scheu verliert und wiederholt in unmittelbarer Nähe von Menschen, Wohnhäusern und landwirtschaftlichen Anwesen auftaucht, müssen wir entschlossen reagieren. Der Schutz der Menschen und unserer bäuerlichen Familienbetriebe hat für mich oberste Priorität.“
Aufgrund dieses Verhaltens in der Nähe des Menschen ist das Tier nach den Regelungen der Oö. Wolfsmanagementverordnung als Risikowolf einzustufen. Die Entnahmefrist endet am Samstag, 29. August 2026. Die verantwortlichen örtlichen Jagdausübungsberechtigten sowie die betroffenen Behörden werden informiert.
-
Niederwasser an der Donau: Pegelstände auf Niveau von 2003 und 2018.
Die Donau führt aktuell außergewöhnlich niedrig Wasser. Die Pegelstände in den freien Fließstrecken liegen rund 60 cm unter dem langjährigen Niederwasserwert, in der Wachau sind noch 2,0 Meter, östlich von Wien 1,8 Meter Fahrwasser in der Tiefenrinne gegeben. Die Güterschifffahrt ist weitgehend zum Erliegen gekommen, auch die Kreuzschifffahrt ist deutlich eingeschränkt.
Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und der staatliche Wasserstraßenbetreiber viadonau nehmen die Entwicklung ernst und verstärken die bestehenden Maßnahmen zur Sicherung der Schifffahrt.
Die aktuelle Niederwasserperiode bewegt sich auf dem Niveau der bisher markantesten Vergleichsjahre 2003 und 2018. 2018 war das bislang letzte historische Niederwasserjahr: Damals brach das Transportaufkommen auf der österreichischen Donau um 25,1 Prozent ein, von 9,6 Millionen auf 7,2 Millionen Tonnen. Der Anteil der Donau am Modal Split sank von 10 auf 8 Prozent. Auch dieses Jahr muss mit einem Rückgang des Transportaufkommens aufgrund des niedrigen Wasserpegels gerechnet werden. Behördliche Sperren gibt es zwar keine, doch die Beladungen der Güterschiffe muss deutlich reduziert werden, sodass eine Verlagerung der Transporte auf die Schiene oder Straße sich derzeit als wirtschaftlicher darstellt. Viele Flusskreuzfahrten sind nur eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich, sodass auch die Fahrgastzahlen 2026 sinken werden.
Ungewöhnlich an der aktuellen Lage ist zudem der Zeitpunkt: Niedrigwasserphasen treten laut Fachleuten normalerweise erst im Spätsommer oder Herbst auf.
Fahrrinne trotz Rekordtiefstand aktuell gesichert
Möglich ist die lange Aufrechterhaltung der Schifffahrt vor allem durch die vorausschauende, ganzjährige Instandhaltung der Wasserstraße durch viadonau: mehrtägige Pegelprognosen für die Schifffahrtstreibenden sowie laufende Baggerungen der aktuellen Seichtstellen. Dadurch kann trotz der historisch so geringen Wassermenge heute eine Fahrwassertiefe von 1,8 Metern östlich von Wien und 2,0 Metern in der Wachau sichergestellt werden.
Mit einem Einzugsgebiet von rund 800.000 km² vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer ist Niederwasser an der Donau eine europäische Herausforderung. Österreich koordiniert daher seit Jahren internationale Kooperationsprojekte wie FAIRway Danube, mit deren Hilfe sich insbesondere südosteuropäische Donaustaaten wichtiges Equipment wie Vermessungsboote und Baggergeräte anschaffen konnten. Im Rahmen der EU-Donauraumstrategie (EUSDR) sowie des TEN-T-Kernnetzkorridors Rhein-Donau wird zudem eine aktualisierte Donau-Deklaration erarbeitet, die die Verkehrsminister:innen der Donauanrainerstaaten Ende September in Brüssel unterzeichnen werden.
-
Unfall bei Lagerfeuer: Mann löschte sich selbst durch Sprung ins Pool
Ein 52-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach wollte am 4. August 2026 gegen 22 Uhr ein Foto von dem auf seinem Grundstück zuvor angezündeten Lagerfeuer machen. Da dieses jedoch bereits erloschen war, habe der Mann eine brandbeschleunigende Flüssigkeit über das Lagerfeuer leeren wollen.
Dabei sei es zu einer Explosion des Behälters gekommen. Die Flüssigkeit sei dadurch auf den Körper des 52-Jährigen gelangt und in Brand geraten, woraufhin dieser sofort zum Pool gelaufen sei und sich dadurch selbst gelöscht habe. Seine 51-jährige Lebensgefährtin verständigte die Rettungskräfte.
Der 52-Jährige wurde nach der Erstversorgung mit Verbrennungen unbestimmten Grades mit dem Rettungshubschrauber in das AKH Wien geflogen.
-
Voest mit solider Entwicklung im 1. Quartal 2026/27
» Umsatz auf 4 Mrd. EUR gestiegen (Q1 2025/26: 3,9 Mrd. EUR)
» EBITDA bei 495 Mio. EUR (Vorjahr: 361 Mio. EUR)
» EBIT signifikant um 78,8 % auf 307 Mio. EUR erhöht (Vorjahr: 172 Mio. EUR)
» Ergebnis (EBITDA/EBIT) durch Einmaleffekte in Höhe von rund 100 Mio. EUR beeinflusst
» Ergebnis vor Steuern mit 279 Mio. EUR mehr als verdoppelt, Ergebnis nach Steuern bei 196 Mio. EUR (+84,6 %)
» Hoher Free Cashflow von 224 Mio. EUR und erneut Abbau der Nettofinanzverschuldung
» Erweiterung der Produktionskapazitäten in USA und Kanada
» Zahl der Beschäftigten (FTE) um 1,8 % auf 48.640 gesunken
» Ausblick 2026/27 unverändert mit einem EBITDA zwischen 1,60 Mrd. und 1,85 Mrd. EURDie voestalpine hat im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 (1. April 2026 – 30. Juni 2026) ein solides Ergebnis erwirtschaftet. Die globale Aufstellung und branchenmäßige Diversifizierung sowie der klare Fokus auf Qualität, Innovation und Effizienz zeigten einmal mehr ihre Stärke, gerade in dem aktuell von großen Unsicherheiten geprägten Umfeld.
Einen unverändert robusten Trend zeigte der Geschäftsbereich Railway Systems, der Konzern erhielt seinen historisch größten Einzelauftrag über 470 Mio. EUR für die neue Hochleistungsstrecke Rail Baltica. Ebenso setzte das Segment Luftfahrt seine positive Entwicklung auch zu Beginn des Geschäftsjahres 2026/27 fort. Die Nachfrage aus der Bau-, Maschinenbau- und Konsumgüterindustrie blieb konstant auf einem insgesamt gedämpften Niveau. Der besonders von den globalen Unsicherheiten geprägte Energiebereich zeigte eine verhaltene Entwicklung. Der Geschäftsbereich Automotive Components der Metal Forming Division war weiterhin vom anhaltend schwierigen Marktumfeld in der Automobilindustrie, insbesondere in Europa, betroffen. Hingegen konnte die Steel Division dank hoher Qualität, Liefertreue und stabilen Logistiklösungen weitere Marktanteile in der Automobilindustrie gewinnen. Weiterhin positiv entwickelte sich das Segment Lagertechnik.
Der Konzern führte seine Maßnahmen zur Reorganisation jener Geschäftsbereiche, die mit strukturellen Veränderungen konfrontiert sind, im 1. Quartal 2026/27 konsequent weiter. Das ist zum einen der Bereich Automotive Components in Deutschland, mit dem Ziel, den Automobilzulieferbereich der Metal Forming Division langfristig abzusichern. Zum anderen betreffen die Reorganisationsmaßnahmen die High Performance Metals Division, die ihr Produktportfolio auf das technologisch anspruchsvolle Segment der Hochleistungswerkstoffe konzentriert. Mit dem Verkauf der voestalpine BÖHLER Profil ist die Portfoliobereinigung innerhalb der Division weitgehend abgeschlossen.
