Autor: upprdesk

  • Alpinunfall im Bereich Spielberg – Brunnkogel

    Ein 19-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung stürzte am Vormittag des 4. August 2026 bei einer Bergtour am Spielberg im Gemeindegebiet von Neukirchen ab und verletzte sich. Der Mann suchte sich eine Tour aus einer Wander-App raus, welche vom Taferlklaussee über den Spielberg zum Brunnkogel im Höllengebirge ging. Die schwierige Tour ist nicht markiert und wird kaum beziehungsweise gar nicht begangen. Als der 19-Jährige im Bereich des Spielbergs einen schroffen Felsvorbau raufkletterte, bemerkte er, dass das Gelände zu herausfordernd war und kehrte wieder um. Dabei brach ihm ein Griff aus und er stürzte ca. 40 Meter weit ab. Er blieb verletzt liegen und konnte trotz schlechter Netzverbindung einen Notruf absetzten und seine ungefähre Position bekannt geben. Der Notarzthubschrauber konnte den Verletzten nach kurzer Suche entdecken und führte eine Taurettung durch. Der 19-Jährige wurde ins Krankenhaus geflogen.

  • 4-jähriges Kind nach Badeunfall erfolgreich reanimiert

    Zu Lebensrettern wurden eine 35-Jährige aus dem Bezirk Hartberg und ein 39-Jähriger aus dem Bezirk Melk am Nachmittag des 4. August 2026 in einem Freizeitbad im Bezirk Grieskirchen. Die Frau bemerkte gegen 15:40 Uhr ein lebloses Kind im Wasser treiben. Sie zog den 4-jährigen, tschechischen Jungen aus dem Wasser und begann umgehend mit der Reanimation. Der 39-Jährige wurde auf die Situation aufmerksam und eilte zur Hilfe. Gemeinsam gelang es den beiden Ersthelfern, den Jungen erfolgreich zu reanimieren, welches wieder zu Bewusstsein kam. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde der 4-Jährige in Begleitung seines Vaters mit dem Rettungshubschrauber zur Überwachung ins Krankenhaus geflogen. Ersten Angaben zufolge ging der Junge in einem unbeaufsichtigten Moment ohne Schwimmhilfe von den Eltern weg und fiel ins Becken.

  • Bei Arbeiten in Gartenhaus Handgranaten gefunden

    Ein 36-Jähriger meldete am Nachmittag des 4. August 2026 via Notruf, dass er am Grundstück seiner Großmutter im Bezirk Wels-Land zwei Handgranaten gefunden habe. Der 36-Jährige hatte die Granaten beim Herausreißen der Holzdielen im Boden des Gartenhauses entdeckt. Nach Begutachtung des Sprengstoffkundigen Organs (SKO) verständigte dieser den Entschärfungsdienst des BMI. Dieser sicherte die Granaten und transportierte sie ab. Die Herkunft der Handgranaten ist unbekannt.

  • Land OÖ: Dürre und Trockenheit – Juli Analyse zeigt: zu heiß und viel zu trocken

    Der Juli war in Oberösterreich weitaus zu heiß und viel zu trocken. Die Flüsse und Bäche hierzulande führen im langjährigen Vergleich rekordverdächtig wenig Wasser. „Die Analyse aus dem Juli zeigt, was auch derzeit an unseren Flüssen und Bächen sichtbar wird. Diese Rekordtrockenheit wirkt sich immer mehr auch zu einer ökologischen Katastrophe aus. In meinem Ressort gehen immer mehr Meldungen über trockengefallene Gewässer und Probleme bei der Trinkwasserversorgung ein“, so LR Kaineder, der auch eine „Taskforce Trockenheit“ eingerichtet hat, in der das gesamte Experten-Know-how in der Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft des Landes Oberösterreich einfließt, die regelmäßig die aktuelle Situation betrachtet, Problembereiche identifiziert und falls möglich und notwendig gemeinsam mit den verantwortlichen Stellen Maßnahmen abstimmt und veranlasst.

    Zu wenig Regen, zu viel Hitze
    In ganz Oberösterreich war es im Juli viel zu warm. Im Schnitt lag die Temperatur zwei Grad über dem normalen Wert. In Gmunden und Kirchdorf war es sogar 2,6 Grad wärmer als sonst. Zwei große Hitzephasen prägten den Monat: eine zu Beginn und eine gegen Ende des Julis.

    Gleichzeitig gab es viel zu wenig Niederschlag. Es fiel nur etwa ein Drittel dessen, was wir normalerweise erwarten. In Linz regnete es sogar noch weniger, dort gab es gar nur ein Fünftel der üblichen Menge. Die wenigen Schauer kamen oft als kurze Gewitter. Diese erreichten viele Orte kaum. Vor allem im Raum Linz, Wels und Steyr blieb der Regen nahezu aus.

    Flüsse und Bäche auf Tiefstand
    Das hat Folgen für die Gewässer. Fast alle Gewässer in Oberösterreich führten im Juli sehr wenig Wasser. Viele Bäche und Flüsse haben so wenig Wasser wie selten zuvor. In vielen Gebieten wurden sogar die niedrigsten Werte seit langem gemessen.

  • Alter Ego Festival in Wels abgesagt: Veranstalter ist zur Rückerstattung bereits bezahlter Tickets verpflichtet

    Die Vorfreude vieler Jugendlicher auf Österreichs größtes Hip-Hop-Festival am 7. und 8. August 2026 in Wels war groß. Noch größer ist die Enttäuschung über die kurzfristige Absage des Events. Jene, die bereits Tickets erworben haben, fürchten um deren Rückerstattung.

    Das Alter Ego Festival auf der Trabrennbahn in Wels wurde als Österreichs größtes Hip-Hop-Festival angekündigt. Wenige Tage vor dem Beginn erfolgte nun laut Medienberichten die kurzfristige Absage. Auf der Webseite des Veranstalters ist davon noch nichts zu lesen, lediglich der Ticketverkauf steht nicht mehr zur Verfügung. Angaben zur Ticketerstattung sind nicht vorhanden – weder beim Veranstalter (AEF Gmbh, Schmidinger-Straße 6, 4631 Krenglbach) noch auf der Seite des Ticketvermittlers (Tickethead GmbH, Mahlerstraße 7/34, 1010 Wien).

    Rechtlich ist klar: Durch die Absage haben jene, die bereits Tickets erworben haben, den Anspruch auf Rückerstattung der Kosten. Sie sollten sich so schnell wie möglich an den Veranstalter wenden und die Erstattung innerhalb von 14 Tagen geltend machen. Erfolgt diese nicht, können sich Geschädigte unter konsumentenschutz@akooe.at oder 050 / 6906-2 an die Arbeiterkammer Oberösterreich wenden. Die Verschiebung auf 2027 müssen die Betroffenen nicht akzeptieren. Sollte die Firma nicht mehr über ausreichend Finanzmittel verfügen, um alle verkauften Tickets zu erstatten, bleiben die größtenteils jungen Konsument:innen auf ihren Kosten sitzen.

    Aussendung der Arbeiterkammer Oberösterreich

  • Gehäuftes Auftreten von Legionellen-Erkrankungen in Linz!

    Beprobungen und Suche nach möglichen Ursachen laufen auf Hochtouren.

    Im Raum Linz wurden seit der Kalenderwoche 30 vermehrt Legionelleninfektionen gemeldet. Von insgesamt 20 in dem Zeitraum in Oberösterreich aufgetretenen Fällen entfallen 15 auf diese Region, teilt die Abteilung Gesundheit des Landes OÖ mit (Stand 4.8.2026).

    Weiters erkrankten im Ausland zwei Personen, die sich während der möglichen Infektionszeit in Linz aufgehalten haben. Zum jetzigen Zeitpunkt ist unklar, ob es sich um eine zufällige Häufung an Legionellenerkrankungen handelt oder ob ein Zusammenhang zwischen zumindest einigen Fällen besteht.

    Die zuständige Behörde des Magistrats Linz arbeitet mit Hochdruck an der Abklärung der gehäuft auftretenden Legionelleninfektionen. Zur fachlichen Unterstützung bei Quellensuche und Analytik wurde die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) zugezogen.

    Es werden alle verfügbaren Informationen erhoben, um mögliche Zusammenhänge zwischen den einzelnen Fällen zu identifizieren. Parallel werden Untersuchungen möglicher Infektionsquellen durchgeführt. Es wurden bereits umfangreich Proben gezogen, darunter auch Wasserproben aus Kühltürmen. Da die Anzüchtung der Bakterien und die fachliche Beurteilung sehr zeitintensiv sind, ist erst in einigen Tagen ein Ergebnis zu erwarten.

    Legionellen sind Bakterien, die natürlicherweise in geringer Konzentration im Wasser vorkommen. In Warmwasserversorgungsanlagen von Großgebäuden und künstlichen wasserführenden Systemen (z.B. Kühltürmen, Whirlpools, Befeuchtungsanlagen, Springbrunnen etc.) kann es unter bestimmten Bedingungen zu einem vermehrten Wachstum dieser Bakterien kommen.

    Die Übertragung erfolgt durch das Einatmen eines fein zerstäubten Legionellen-haltigen Wassernebels. Das Trinken von legionellenbelastetem Wasser stellt dagegen kein gesundheitliches Risiko dar, auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt.

    Mögliche Ansteckungsquellen sind Duschen, Luftbefeuchter, Wasserhähne, Whirlpools, Wasserfontänen und ähnliches, ebenso kann von nicht hinreichend gewarteten Kühltürmen ein Übertragungsrisiko ausgehen.

    Legionellen können beim Menschen die Legionärskrankheit, eine schwere Form der Lungenentzündung, auslösen, die eine antibiotische Therapie erforderlich macht. Milde Verläufe ohne Lungenentzündung sind auch möglich und werden als Pontiac-Fieber bezeichnet. Diese Erkrankung heilt meist von selbst innerhalb von zwei bis fünf Tagen aus. Ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben Personen mit geschwächtem Immunsystem, mit chronischen Lungenerkrankungen sowie Raucherinnen und Raucher.

  • Gmunden: 27-jähriger Pkw Lenker drängte Rennradfahrer von Straße ab

    Ein 60-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden war am 3. August 2026 um die Mittagszeit mit seinem Rennrad auf der Franz Thomas-Straße im Gemeindegebiet von Gmunden unterwegs. Plötzlich fuhr ihm ein nachkommender Pkw auf den Hinterreifen und drängte ihn in weiterer Folge seitlich von der Straße ab. Der 60-Jährige kam dabei zu Sturz. Der Lenker, bei dem es sich um einen 27-jährigen türkischen Staatsangehörigen aus dem Bezirk Gmunden handelt, parkte den Pkw, stieg aus und wurde gegenüber dem Radfahrer handgreiflich. Der Radfahrer wurde bei dem Vorfall verletzt und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Im Anschluss erstattete er Anzeige bei der Polizei.

  • 25-Jähriger mit Co2-Waffe in Zug unterwegs

    Bei einer Routinekontrolle in einem Personenzug am Bahnhof Wels ging der Polizei am Abend des 3. August 2026 ein 25-Jähriger aus dem Bezirk Grieskirchen ins Netz, welcher eine Co2-Waffe mit sich führte. Gegen den Mann war bereits ein behördliches Waffenverbot verhängt worden. Außerdem fanden die Beamten bei dem 25-Jährigen geringe Mengen an Suchtmittel vor. Er wird angezeigt.

  • Taubenfütterungsverbot im Linzer Stadtgebiet kommt: Verordnung schon in Vorbereitung!

    Jetzt kommen Maßnahmen gegen Taubenpopulation zum Schutz von Gesundheit und Wohnqualität.

    Stadtrat Michael Raml ()FPÖ) setzt auf Fütterungsverbot, Prävention und Zusammenarbeit mit den Wohnbauträgern

    Der städtische Sicherheitsausschuss arbeitet bereits an einer ortspolizeilichen Verordnung, die ein Taubenfütterungsverbot im Stadtgebiet vorsieht.

    Ziel ist es, die unkontrollierte Vermehrung der Tauben einzudämmen und dadurch auch die Verschmutzung sowie gesundheitliche Belastungen für die Bevölkerung zu reduzieren.

    Nach einer Beschlussfassung soll die Einhaltung der Verordnung künftig durch den Ordnungsdienst kontrolliert werden.

    Zunehmende Verschmutzungen durch Tauben im Linzer Stadtgebiet stellen nicht nur ein Ärgernis dar, sondern können auch gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Besonders in Wohnanlagen sorgen sich einnistende Tauben und Taubenkot auf Balkonen, Fensterbänken sowie in allgemeinen Wohnbereichen immer wieder für Beschwerden.

    Neben der geplanten Einschränkung von Taubenfütterungen im öffentlichen Raum sieht Raml insbesondere bauliche Vorkehrungen als wichtigen Hebel. Dazu zählen geeignete und tierschutzgerechte Schutzmaßnahmen an Balkonen, Fassaden oder Dachbereichen, die eine dauerhafte Ansiedlung von Tauben verhindern.

    Ebenso wichtig sind Information und Aufklärung, um das Bewusstsein für die negativen Folgen der Taubenfütterung zu stärken und Fehlverhalten möglichst früh zu vermeiden.

  • Suchaktion nach vermutetem Badeunfall

    Zu einer großen Suchaktion nach einem 15-Jährigen aus dem Bezirk Braunau kam es am 3. August 2026 im Gemeindegebiet von Tiefgraben. Der 15-Jährige war abends zusammen mit seinem 17-jährigen Bruder und einer 63-Jährigen am Irrsee schwimmen. Der Bruder und die 63-Jährige fuhren dabei mit einem Klappboot das Ufer entlang in Richtung Zell am Moos, wobei der 15-Jährige die beiden mit etwas Abstand schwimmend begleitete. Als die 63-Jährige gegen 19:06 Uhr plötzlich den Sichtkontakt zu dem 15-Jährigen verlor, fuhren sie zurück zum Badeplatz und setzten einen Notruf ab. Es wurde unmittelbar darauf eine Suchaktion eingeleitet an der die Polizei, die Wasserrettung und die Feuerwehr beteiligt waren. Auch die Rettung und der Notarzthubschrauber hielten sich bereit. Um 19:25 Uhr konnte die Besatzung eines Feuerwehrbootes den 15-Jährigen wohlauf im Wasser schwimmend in der Nähe des Badeplatzes Tiefgraben vorfinden. Der 15-Jährige war bis nach Zell am Moos und wieder zurück nach Tiefgraben geschwommen. Er hat wohlbehalten wieder mit seinen Begleitpersonen zusammengefunden.

  • Planquadrat in der Linzer Innenstadt: Drogen und Waffen gefunden!

    Am 3. August 2026 fand nachmittags und abends in der Linzer Innenstadt ein Planquadrat im Bereich Volksgarten, Schillerpark, südliche Landstraße und Hessenpark statt. Durch die eingesetzten Streifen konnten folgende Ergebnisse erzielt werden: drei Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz, eine Anzeige nach dem Waffengesetz, vier Anzeigen aufgrund von Verkehrsübertretungen – davon eine Vorführung zur Landesregierung, zwei Anzeigen nach dem Meldegesetz, eine Anzeige betreffend Alkoholverbot im Park, eine Kennzeichenabnahme, vier Organmandate, acht Aufenthaltsermittlungen für die Justizbehörde, 75 Identitätsfeststellungen sowie die Sicherstellung geringer Mengen an Suchtmittel und eines Pfeffersprays.

  • Land OÖ: Grundwasser sinkt weiter – immer mehr Wasserversorger in Oberösterreich unter Druck

    Die erhoffte Entspannung bleibt aus: Auch in den kommenden Tagen ist kein ergiebiger Regen in Sicht. Die Grundwasserstände sinken weiter, Quellen schütten immer weniger Wasser und zusätzliche Wasserversorger melden Engpässe.

    „Dieser Sommer räumt mit einer alten Gewissheit auf: Auch im wasserreichen Oberösterreich ist sauberes Trinkwasser nicht grenzenlos verfügbar. Die Klimakrise zeigt sich bei versiegenden Quellen, trockenen Brunnen und Hochbehältern, die sich nicht mehr zu Gänze füllen können“, warnt Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.

    Bereits Ende Juli wiesen rund 30 Prozent der Grundwassermessstellen sehr niedrige und weitere 60 Prozent niedrige Wasserstände auf. Seither fehlt weiterhin jener ausdauernde Regen, der Böden durchfeuchtet und das Grundwasser erreicht. Für eine echte Erholung der Grundwasservorräte braucht es über längere Zeit ergiebigen Niederschlag, der derzeit nicht in Aussicht ist.

    Bei der Trinkwasseraufsicht des Landes gehen weiterhin Meldungen über stark rückläufige Quellen, niedrige Brunnenstände und Versorgungsengpässe ein. Besonders verletzlich sind kleine Versorgungsanlagen, die nur über eine Quelle oder einen Brunnen verfügen. Fällt diese Wassergewinnung aus, fehlt häufig eine rasch verfügbare Alternative. Kaineder ruft daher Gemeinden und Wasserversorger erneut dazu auf, ihre Notfallpläne zu prüfen und zweite Standbeine vorzubereiten wie etwa Verbindungen zu benachbarten Versorgern, zusätzlichen Brunnen oder weiteren Quellen.

  • Arbeitsunfall: Dachdecker stürzte ab

    Zu einem schweren Arbeitsunfall kam es am 3. August 2026 gegen 14:30 Uhr im Gemeindegebiet von Schwertberg. Ein 33-jähriger Dachdecker aus dem Bezirk Perg tauschte mit seinen Arbeitskollegen Dachplatten auf dem Dach einer Produktionshalle aus. Beim Festziehen einer Schraube verlor er das Gleichgewicht und aus rund fünf Metern Höhe auf den Hallenboden. Dabei zog er sich Verletzungen unbestimmten Grades zu und wurde ins Linzer Unfallkrankenhaus eingeliefert.

  • Nur 93.706 Flugreisende (-15,3%) im ersten Halbjahr 2026 am Flughafen Linz.

    “Air Stelzer” noch kein Höhenflug: -15,3% Passagieraufkommen in Linz

    Nur 93.706 Flugreisende (-15,3%) im ersten Halbjahr 2026 am Flughafen Linz.

    110.678 Passagiere gab es immerhin noch im Vorjahr im ersten Halbjahr.

    Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) veröffentlichte vorhin die Zahlen dazu.

    „Air Stelzer“ – wie Kritiker die steuergeldgestützte Verbindung nach Frankfurt nennen – hebt also noch nicht zum Höhenflug ab …

  • Zeugenaufruf: Verfolgungsjagd auf der A1 mit 205 km/h. Lenker war auch von gezogener Waffe unbeeindruckt.

    Eine Streife der Fremden- und Grenzpolizeilichen Abteilung bemerkte bei ihrem Streifendienst am 1. August 2026 um 22 Uhr, dass dem Zulassungsbesitzer eines vor ihnen fahrenden Autos die Lenkberechtigung entzogen war. Bei der versuchten Anhaltung bei der Autobahnausfahrt Eberstalzell folgte der Wagen zunächst dem Dienst-Kfz, bog jedoch im letzten Monat ab und flüchtete Richtung Wien. Die Zivilstreife konnte die Verfolgung aufnehmen. Dabei wurde vom Tachometer des Dienst-KFZ eine Geschwindigkeit von 205 km/h abgelesen. Der Wagen fuhr bei Sattledt von der Autobahn ab und setzte seine Flucht über die B122 durch das Ortsgebiet von Sattledt in Richtung Kremsmünster fort. Kurz nach dem Bahnübergang in Sattledt versuchte der Lenker unmittelbar hinter einer Verkehrsinsel zu wenden. Dabei kam er quer über den Fahrstreifen zum Stillstand. Er musste aufgrund des Randsteines ein Stück rückwärtsfahren. Der Streifenwagen konnte nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand gebracht werden und prallte in den Fluchtwagen. Ein Polizist stieg aus dem Auto aus und forderte den Lenker mit gezogener Waffe auf, auszusteigen. Jedoch stieg der Lenker wieder aufs Gas und fuhr in Richtung Ortsgebiet Sattledt. Bei der neuerlichen Nachfahrt wurde eine Geschwindigkeit von 120 Km/h im Ortsgebiet festgestellt. An der Kreuzung B122 mit der B138 verloren die Polizisten das Fahrzeug aus den Augen. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg. Bei den Erhebungen konnte der 24-jährige Zulassungsbesitzer aus Linz als Lenker ausgeforscht werden. Er zeigte sich nicht geständig. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Wels Fremdenpolizei unter der Telefonnummer 059133 4197200 in Verbindung zu setzen.