Autor: upprdesk

  • Bilanz nach Schwerpunktkontrollen auf der A8 im Bereich Suben und am Kontrollplatz Kematen

    Polizisten der Landesverkehrsabteilung OÖ führten von 14. bis 16. September 2026 gemeinsam mit Beamten des BMLUK auf der A8 im Bereich Suben und am Kontrollplatz Kematen Kontrollen nach dem Abfallwirtschaftsgesetz durch. Hauptaugenmerk lag dabei auf Kontrollen der grenzüberschreitenden Abfallverbringung. Es konnten zahlreiche Verstöße festgestellt werden. Außerdem konnte ein LKW, der Gefahrgut transportierte, aus dem Verkehr gezogen werden. Dieser wies eine desaströse Ladungssicherung auf, außerdem waren an einer Achse am Sattelanhänger die Bremsklötze so verschlissen, dass bereits am Eisen gebremst wurde. Insgesamt wurden Organmandate und Sicherheitsleistungen im hohen vierstelligen Euro-Bereich eingehoben.

    Bilanz nach der dreitägigen Kontrolle:

    » 12 OM AWG
    » 7 OM wg Überladung
    » 13 Anzeigen wg Gefahrgut
    » 2 Anzeigen wg fehlenden Zulassungen
    » 1 Anzeige wg Überladung Schwerverkehr allg.
    » 1 Anzeige KFG Schwerverkehr sonstiges
    » 7 Anzeigen KFG Schwerverkehr technische Mängel
    » 5 Anzeigen Sozialvorschriften (EG-VO)
    » 1 Anzeige StVO LKW Überholverbot
    » 5 Kennzeichenabnahmen

  • Unfall mit Kindergartenbus forderte sechs Verletzte

    Ein 61-Jähriger aus dem Bezirk Grieskirchen lenkte seinen LKW am 17. September 2026 gegen 12:05 Uhr auf der Geiersberger Bezirksstraße, L1075, von Eberschwang kommend Richtung St. Marienkirchen am Hausruck. Zur selben Zeit fuhr eine 65-Jährige aus dem Bezirk Grieskirchen mit einem Kindergartenbus von der Gemeindestraße Unering Richtung L1075. Im Kleinbus der 65-Jährigen befanden sich noch vier Kinder im Alter zwischen vier und fünf Jahren und eine 52-jährige Betreuerin, allesamt aus dem Bezirk Ried. Als die Frau die Kreuzung mit der L1075 geradeaus Richtung Pilgertsham überqueren wollte, kam es zum Zusammenstoß mit dem LKW des 61-Jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge in das angrenzende Feld geschleudert. Die Insassen des Kleinbusses mussten von den Feuerwehren teilweise mit der Bergeschere befreit werden. Drei Kleinkinder sowie die 52-Jährige wurden schwer verletzt und mit Rettungshubschraubern in die Krankenhäuser Salzburg, Passau und Linz geflogen. Ein Kleinkind sowie die Lenkerin wurden unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung in das Krankenhaus Ried eingeliefert. Die L1075 war im Bereich der Unfallstelle für etwa drei Stunden totalgesperrt. Die Angehörigen wurden noch an der Unfallstelle vom anwesenden Kriseninterventionsteam betreut.

  • Arbeiter von zahlreichen Wespen attackiert und gestochen

    Ein 39-jähriger rumänischer Staatsbürger aus Linz war am 17. September 2026 gegen 9:25 Uhr in Hellmonsödt mit Rasenmäharbeiten beschäftigt. Dabei überfuhr der Arbeiter ein Erdwespennest, woraufhin er von zahlreichen Wespen am gesamten Körper gestochen wurde. Der Mann wurde nach der notärztlichen Erstversorgung in das Krankenhaus der Elisabethinen nach Linz gebracht.

  • Auffahrunfall auf A1: Drei Verletzte

    Ein 34-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land lenkte am 18. September 2026 um 1:07 Uhr einen PKW auf der A1, Richtung Wien, Gemeindegebiet St. Florian, am zweiten Fahrstreifen der in diesem Abschnitt dreispurigen Autobahn. Dabei übersah er den vor ihm fahrenden Kleintransporter, gelenkt von einem 28-jährigen syrischen Staatsangehörigen aus Wien, und fuhr auf den Kleintransporter auf. Dieser kam 100 Meter weiter auf dem 1. Fahrstreifen zum Stillstand; der PKW kam schwer beschädigt zum Stillstand.
    Der 28-Jährige und seine Beifahrerin, eine 24-jährige syrische Staatsangehörige aus Dornbirn, wurden nach Erstversorgung durch die Rettung in das Kepler– Universitätsklinikum nach Linz gebracht.
    Der 34-Jährige wurde durch einen unmittelbar nachkommenden Verkehrsteilnehmer außerhalb des Fahrzeuges hinter der Leitschiene liegend, nicht ansprechbar, vorgefunden. Nach Eintreffen der Rettung und des Notarztes wurde der 34-Jährige erstversorgt und ins UKH – Linz eingeliefert.
    Die beiden nicht fahrbereiten Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

  • Haid: Unfall zwischen LKW und PKW auf A1

    Ein 40-Jähriger aus Linz lenkte seinen LKW am 16. September 2026 gegen 21:10 Uhr von der A25 kommend auf die A1 beim Knoten Haid Richtung Wien. Dabei kam das Fahrzeug bei starkem Regen plötzlich ins Schleudern und kollidierte mit einem am linken Fahrstreifen fahrenden PKW eines 26-Jährigen aus Wels. Beide Fahrzeuge prallten gegen die Leitschiene, ehe der Autolenker in einem Grünstreifen stehen blieb. Das Sattelkraftfahrzeug kam etwas weiter vorne quer über die Fahrbahn stehend zum Stillstand. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten beim LKW eine mangelnde Profiltiefe fest. Beim PKW-Lenker ergab eine Abfrage, dass der 26-Jährige keine gültige Lenkberechtigung besitzt. Außerdem wurde bei ihm bei einer klinischen Untersuchung aufgrund einer Suchtgiftbeeinträchtigung die Fahruntauglichkeit festgestellt. Während der Aufräumarbeiten wurde der ankommende Verkehr in Weißkirchen an der Traun abgeleitet.

  • Wels: Fahrerflüchtige Lenkerin rasch ausgeforscht

    Nach einem Unfall mit Sachschaden im Welser Stadtgebiet am Abend des 16. September 2026 konnte die fahrerflüchtige Lenkerin, eine 67-Jährige aus dem Bezirk Wels-Land, rasch ausgeforscht werden. Aufgrund eines deutlichen Alkoholgeruchs wurde ein Alkovortest durchgeführt, welcher positiv verlief. Der Alkomattest wurde nach mehreren Fehlversuchen verweigert. Daraufhin wurde der 67-Jährigen der Führerschein vorläufig abgenommen.

  • Suchtgiftpaket in Verteilerzentrum sichergestellt

    Suchtgiftermittler des Landeskriminalamtes fanden am 10. September 2026 22g Kokain in einer Postsendung in einem Verteilzentrum im Bezirk Linz-Land. Das Paket war adressiert an einen 46-jährigen Slowaken aus dem Bezirk Linz-Land und wurde aus dem Ausland nach Österreich eingeführt. Die weiterführenden Ermittlungen der zuständigen Polizeiinspektion ergaben, dass sich eine weitere an den Slowaken adressierte Postsendung in Verteilung befand. Dieses Paket wurde daraufhin von einer Streife der Polizeiinspektion im Verteilzentrum sichergestellt. Das darin befindliche Suchtgift (65g Kokain) wurde sichergestellt und die Postsendung in Verteilung belassen. Nachdem der 46-Jährige am 15. September 2026 gegen 15:45 Uhr die Sendung aus einer Abholstation entgegennahm, wurde er festgenommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Steyr wurde der 46-Jährige auf freiem Fuß angezeigt.

  • Verkehrsunfall nach Blitzeinschlag: Blitz hob Kanaldeckel!

    Ein 27-Jähriger aus dem Bezirk Perg fuhr mit seinem PKW am 16. September 2026 gegen 18:55 Uhr auf der L570 von Naarn kommend Richtung Mitterkirchen im Machland. Im Bereich Hörstorf, Gemeinde Mitterkirchen, schlug plötzlich direkt vor dem Wagen des 27-Jährigen ein Blitz in einen Kanaldeckel ein. Durch die Druckwelle wurde der Kanaldeckel nach oben geschleudert und das Auto des 27-Jährigen auf der linken Seite ausgehoben. Der Mann konnte den PKW wieder auf die Fahrbahn zurücklenken, ehe der Wagen auf die rechte Seite umkippte. Der 27-Jährige blieb bei dem Vorfall glücklicherweise unverletzt.

  • Polizisten für lebensrettenden Einsatz mit dem Ö3-Verkehrsaward ausgezeichnet

    Zwei Polizisten der Polizeiinspektion Eferding wurden für ihren couragierten und lebensrettenden Einsatz als „Ersthelfer:innen des Jahres – Polizei“ ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung am 15. September im Ö3-Haus am Küniglberg in Wien wurden Alexander und Markus von Innenminister Gerhard Karner, Infrastrukturminister Peter Hanke, dem designierten ORF-Generaldirektor Clemens Pig und Ö3-Senderchef Michael Pauser der Verkehrsaward verliehen.
    In der Nacht auf den 24. Februar 2026 kam ein PKW auf der B124 bei Fraham von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach in einem Bach liegen. Eine im Fahrzeug eingeschlossene Frau konnte sich aufgrund eines eingeklemmten Sicherheitsgurtes nicht selbst befreien. Die beiden Polizisten der Polizei Eferding eilten zur Unfallstelle, befreiten die Frau aus dem Fahrzeug und brachten sie gemeinsam ans sichere Ufer. Die Frau überlebte den Unfall.
    „Die beiden Polizisten haben in einer extrem gefährlichen Situation keine Sekunde gezögert. Ihr Mut, ihre Entschlossenheit und ihr professionelles Handeln haben einer Frau das Leben gerettet – dafür gebührt ihnen unser größter Dank und unsere Anerkennung“, so Innenminister Gerhard Karner. Auch Landespolizeidirektor Andreas Pilsl ließ es sich nicht nehmen an der Verleihung teilzunehmen und sich noch einmal persönlich zu bedanken: „Als ich von der Geschichte gehört habe, habe ich Gänsehaut bekommen. Was meine beiden Kollegen hier geleistet haben ist wahrlich heldenhaft. Genau wegen solcher Polizisten, die mehr tun als das Nötigste, gehe ich jeden Tag voller Freude ins Büro. Vielen Dank und allerhöchsten Respekt zu dieser Lebensrettung.“

  • Erdkabel mit Pflug beschädigt: 170 Haushalte ohne Strom!

    Ein 57-jähriger Landwirt aus dem Bezirk Ried beschädigte am 15. September 2026 gegen 19:45 Uhr beim Umackern seines Feldes das Erdkabel eines Kabelüberführungsmasten des Stromnetzbetreibers. Er kam mit dem Pflug zu nahe an den Masten und erfasste dabei das Erdkabel. Dadurch entstanden erst ein Erdschluss und daraufhin ein Kurzschluss an der Leitung. Die vom 57-Jährigen selbst alarmierte Feuerwehr konnte den Brand am Kabelüberführungsmasten löschen und der Netzbetreiber die Stromversorgung um etwa 22:15 Uhr wiederherstellen. In der Zwischenzeit waren etwa 170 Haushalte ohne Strom.

  • Betrunkener Radfahrer (1,56 Promille) fuhr nach Kontrolle weiter

    Ein 77-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land fuhr am 15. September 2026 kurz nach 16:30 Uhr mit seinem Fahrrad im Gemeindegebiet von Pasching auf der Hörschinger Straße. Im Bereich mit der Kreuzung Thurnhartinger Straße stürzte er und verletzte sich dabei unbestimmten Grades; eine medizinische Versorgung lehnte er ab. Die Polizisten konnten beim laut schimpfenden 77-Jährigen einen starken Alkoholgeruch wahrnehmen; ein Alkomattest ergab einen Wert von 1,56 Promille. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt, welche er jedoch ignorierte, wieder auf sein Fahrrad stieg und seine Fahrt für wenige Meter fortsetzte. Er wurde erneut zum Test am geeichten Alkomaten aufgefordert, diesmal verweigerte er jedoch.

  • Vermeintlicher Kunde versprühte Pfefferspray und flüchtete mit gestohlenen Mobiltelefonen

    Ein als vermeintlicher Kunde auftretender 23-jähriger deutscher Staatsbürger täuschte am 15. September 2026 kurz nach 16 Uhr in einem Mobilfunkgeschäft in Linz den Kauf von neun Mobiltelefonen vor. Während der Filialleiter die Waren in die Kassa einscannte, versprühte der Beschuldigte unvermittelt Pfefferspray gegen einen Mitarbeiter, der gerade eine Kundin bediente. Anschließend setzte er den Pfefferspray auch gegen den Filialleiter ein, nahm die bereitgelegten neun Mobiltelefone an sich und flüchtete. Ein weiterer Mitarbeiter nahm die Verfolgung auf und konnte dem Deutschen zwei Mobiltelefone entreißen. Daraufhin versprühte der 23-Jährige auch gegen diesen Mitarbeiter Pfefferspray und setzte seine Flucht fort.

    Bei der eingeleiteten Fahndung konnte der Verdächtige festgenommen werden. Die restliche Raubbeute wurde in unmittelbarer Nähe des Festnahmeortes gefunden und sichergestellt.

  • Wanderer nach Absturz vom Zwillingkogel gerettet

    Am Montagnachmittag gegen 16:45 Uhr wurde die Alpinpolizei Gmunden zu einem alkoholisierten Mann im Bereich Hauergraben beim Abstieg des Zwillingkogel gerufen. Beamte der Alpinpolizei Gmunden begaben sich zur Abklärung in den betreffenden Bereich. Rund 200 Meter unterhalb eines Durchgangs konnten sie am Wanderweg auffällige neonfarbene Wanderstöcke auffinden. Etwa zehn Meter darunter entdeckten die Beamten eine regungslose Person, die mit dem Kopf talwärts unter einem Baum lag. Nach ersten Erkenntnissen war der 64-jährige Mann aus dem Bezirk Gmunden über steiles und steiniges Waldgelände abgestürzt. Die Beamten leisteten umgehend Erste Hilfe und setzten die Rettungskette in Gang. Die Bergrettung sowie ein Notarztteam wurden zum Einsatzort alarmiert. Der Verletzte wurde schließlich mittels Tau vom Notarzthubschrauber aus dem unwegsamen Gelände gerettet und mit starker Unterkühlung ins Tal gebracht. Anschließend wurde der 64-Jährige mit Verletzungen unbestimmten Grades in Klinikum Wels geflogen.

  • Wels: Drogenlenkerin auf E-Scooter gestoppt

    Am 14. September 2026 gegen 10:50 Uhr wurde in Wels eine 32-jährige E-Scooter-Lenkerin angehalten, nachdem sie an einer Kreuzung das Rotlicht missachtet hatte. Ein querender PKW-Lenker konnte einen Zusammenstoß gerade noch verhindern. Bei der anschließenden Kontrolle wurde, aufgrund deutlicher Anzeichen einer Suchtgiftbeeinträchtigung ein freiwilliger Drogenschnelltest durchgeführt. Dabei reagierte der Test auf sieben Substanzen positiv. Die Welserin gab an, dass sie vor kurzem verschiedene Suchtmittel konsumiert, zudem seit mehr als zwei Tagen nicht geschlafen habe. Anschließend wurde die Lenkerin einer Fahrtauglichkeitsuntersuchung vorgeführt – Dabei wurde eine eindeutige Suchtgiftbeeinträchtigung und Übermüdung durch einen Arzt festgestellt. Die Weiterfahrt wurde der 32-Jährigen untersagt. Anzeige folgt.

  • 87-Jähriger mit Mopedauto als Geisterfahrer unterwegs

    Am 14. September 2026 war ein 87-jähriger Autofahrer aus dem Bezirk Linz-Land gegen 16.30 Uhr auf der Pleschinger Landesstraße L569 in die falsche Fahrtrichtung unterwegs. Der Lenker dürfte im Bereich des Fahrbahnteilers unterhalb der Steyregg-Donaubrücke mit seinem Mopedauto auf die Richtungsfahrbahn in Richtung Plesching geraten sein. Da zu diesem Zeitpunkt erheblicher Berufsverkehr in diesem Bereich herrschte, ist es nur äußerst glücklichen Umständen zu verdanken, dass sich kein schwerer Unfall ereignete. Schließlich konnte der 87-Jährige mit seinem Mopedauto auf den Parkplatz eines Supermarktes, wo er durch mehrere Verkehrsteilnehmer an der Weiterfahrt bis zum Eintreffen der über Notruf verständigten Polizei gehindert wurde, angehalten werden. Zu seinen Übertretungen gab der Lenker an, dass er sich verirrt hätte. Er wird angezeigt.