Ein 44-Jähriger aus dem Bezirk Salzburg-Land lenkte am 8. September 2026 gegen 12:40 Uhr seinen LKW auf der B134 von Eferding kommend Richtung Wels. Zur selben Zeit fuhr ein 62-Jähriger aus Wels mit seinem Sattelkraftwagenzug auf der B134 in die entgegengesetzte Richtung. Auf Höhe von Straßenkilometer 5,35 sei der Sattelkraftwagenzug laut Zeugenaussagen aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn gekommen, woraufhin es zunächst zur Spiegelkollision der beiden Fahrzeuge kam. Der 44-jährige LKW-Lenker kam daraufhin nach rechts in den Straßengraben ab und prallte gegen einen dort befindlichen Rohrdurchlass, wodurch der LKW zum Stillstand kam und auf die Beifahrerseite kippte. Der 44-Jährige wurde unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung in das Klinikum Wels eingeliefert. Die B134 war für knapp vier Stunden gesperrt.
Autor: upprdesk
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Radfahrer bei Unfall in Kreisverkehr verletzt
Ein 56-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck lenkte am 8. September 2026 gegen 16:40 Uhr seinen PKW auf der L1265 Richtung Schörfling am Attersee. Zur selben Zeit fuhr ein 55-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck mit seinem Fahrrad von Aurach kommend Richtung Lenzing. Bei einem Kreisverkehr, welcher sich auf der Schörflinger Landesstraße bei StrKm 9,0 befindet, habe der 56-jährige PKW-Lenker den bereits im Kreisverkehr fahrenden 55-jährigen Radfahrer übersehen und sei in den Kreisverkehr eingefahren. Laut den beiden Beteiligten sei es zwischen den Fahrzeugen, wenn überhaupt, nur zu einer leichten Kollision mit dem Vorderrad des Fahrrades gekommen. Der 55-jährige Radfahrer kam zu Sturz und wurde unbestimmten Grades verletzt. Er wurde nach der Erstversorgung in das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck eingeliefert.
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Mitarbeiter eines Müllentsorgungsunternehmens von Rindern attackiert
Ein 27-jähriger afghanischer Staatsangehöriger aus Steyr, welcher bei einem Müllentsorgungsunternehmen für das Entleeren der abgestellten Mülltonnen zuständig war, führte diese Tätigkeit am 8. September 2026 gegen 13:30 Uhr in einer Wohnsiedlung im Gemeindegebiet von Reichraming durch. Der Abstellbereich der Mülltonnen befand sich dabei innerhalb eines Weidegebietes. Beim Entleeren der Mülltonnen näherten sich rasch mehrere Rinder, welche den 27-Jährigen attackierten. Der Mann wurde unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung in das Pyhrn-Eisenwurzen-Klinikum Steyr eingeliefert.
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Schwerpunktkontrolle in Steyr: Sieben Fahrzeuge wegen schwerer Mängel aus dem Verkehr gezogen
Bei einer groß angelegten Schwerpunktkontrolle in Steyr standen vergangenes Wochenende insbesondere technisch veränderte Fahrzeuge, Lärmentwicklung und Geschwindigkeitsüberschreitungen im Fokus. Zwischen 16:00 Uhr und 01:00 Uhr kontrollierten Kräfte der Landesverkehrsabteilung Oberösterreich gemeinsam mit der Polizei in Steyr insgesamt 187 Fahrzeuge. 17 davon wurden einer sofortigen technischen Überprüfung unterzogen.
Das Ergebnis zeigt die Notwendigkeit derartiger Schwerpunktaktionen deutlich: Bei sieben Fahrzeugen stellten die Sachverständigen schwere technische Mängel mit Gefahr in Verzug fest. Die Kennzeichen wurden noch an Ort und Stelle abgenommen. Insgesamt wurden 74 Anzeigen aufgrund technischer Mängel erstattet.
„Technische Veränderungen am Fahrzeug dürfen niemals auf Kosten der Sicherheit gehen. Wenn bei sieben von nur 17 genauer überprüften Fahrzeugen derart schwere Mängel festgestellt werden, dass die Kennzeichen sofort abgenommen werden müssen, ist das ein deutliches Signal. Solche Schwerpunktkontrollen sind wichtig, um gefährliche Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen und gleichzeitig jene zu schützen, die sich an die Regeln halten“, betont Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner.
Neben dem technischen Zustand der Fahrzeuge wurde auch die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit kontrolliert. Insgesamt wurde bei rund 2.500 Fahrzeugen die Geschwindigkeit gemessen. 113 Lenker wurden wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen angezeigt. Der höchste gemessene Wert lag bei 85 km/h bei erlaubten 50 km/h.
Darüber hinaus wurde drei Fahrzeuglenkern der Führerschein aufgrund von Alkoholisierung beziehungsweise Beeinträchtigung durch Suchtmittel vorläufig abgenommen. Weitere 28 geringfügige Übertretungen wurden mittels Organstrafverfügung geahndet.
„Bei Tuning geht es nicht darum, individuelle Fahrzeuggestaltung grundsätzlich einzuschränken. Die Grenze ist aber dort erreicht, wo technische Manipulationen, überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol oder Drogen die Sicherheit anderer gefährden. Verkehrssicherheit braucht klare Regeln – und ebenso konsequente Kontrollen“, so Steinkellner abschließend.
Aussendung Land OÖ
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Bergsteiger nach Sturz nahe der Welser Hütte per Tau gerettet
Ein 79-jähriger Wanderer aus Deutschland musste am 4. September 2026 gegen 16:30 Uhr nach einem Sturz per Tau gerettet werden. Der 79-Jährige war mit zwei Freunden, ebenfalls aus Deutschland auf der 1726m hochgelegenen Welser Hütte, um von dort aus eine Wanderung im Toten Gebirge zu unternehmen. Die drei Bergsteiger befanden sich bereits im Abstieg von ihrer Bergtour und waren etwa 200m von der Welser Hütte entfernt, als der 79-Jährige auf einem Schotterfeld ausrutschte und mit dem Kopf voran zu Sturz kam. Er zog sich eine Verletzung unbestimmten Grades zu und wurde von den beiden Begleitern erstversorgt. Ein zufällig anwesender Bergretter des BRD Kapfenberg eilte ebenfalls zu Hilfe und setzte die Rettungskette in Gang. Die Bergrettung Grünau im Almtal, der Notarzthubschrauber C10 sowie die Alpinpolizei Gmunden wurden alarmiert. Der Verletzte konnte schließlich lokalisiert und mittels Tau gerettet werden. Er wurde ins Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf gebracht.
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Zeugenaufruf: Wasser von Brücke auf Fahrzeuge geschüttet
Aufgrund kriminalpolizeilicher Ermittlungen und Informationen aus der Bevölkerung konnten zwei 13-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land ausgeforscht werden, welche verdächtig sind, am 7. September 2026, zwischen 20:30 Uhr und 21:15 Uhr, auf einem Gehwegübergang über der B139 Kremstal Bundesstraße bei Straßenkilometer 26,300 Wasser auf die unten vorbeifahrenden PKW geschüttet zu haben. Die beiden 13-Jährigen zeigten sich geständig. Die Polizeiinspektion Neuhofen an der Krems ersucht betroffene Fahrzeuglenker, sich unter 0591334139 zu melden.
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Königswiesen: Alkoholisierter E-Bike-Lenker bei Unfall verletzt
Am 6. September 2026 ereignete sich ein Unfall mit einem E-Bike-Lenker. Ein 32-jähriger Mann aus dem Bezirk Freistadt lenkte sein E-Bike, im Gemeindegebiet von Königswiesen auf einer Bergstraße, abwärts. Dabei dürfte der Lenker mit seinem Fahrzeug zu weit nach rechts geraten sein und machte eine Vollbremsung. In weiterer Folge stieß er gegen den Randstein, wodurch er zu Sturz kam. Der 32-jährige Mann erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades. Nach der Erstversorgung durch die Rettung Königswiesen wurde er ins Krankenhaus Freistadt gebracht. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,36 Promille.
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Radfahrer nach Sturz mit E-Bike bewusstlos
Ein 32-jähriger Mann lenkte sein E-Bike zur Kreuzung der Frankenburger Landesstraße und bog nach links in Richtung Ortszentrum ab. Dabei dürfte er in die Kreuzung zu scharf nach links eingebogen sein, stürzte und zog sich dabei Verletzungen unbestimmten Grades zu. Obwohl er einen Sturzhelm getragen hatte, blieb er bewusstlos auf der Fahrbahn liegen. Eine Rote Kreuz Mitarbeiterin wurde Zeuge des Unfalles und leistete sofort Erste Hilfe. Der Verletzte wurde zur gegenüberliegenden Rettungsstation gebracht und dort von den Sanitätern behandelt. Er war wieder ansprechbar und wurde dann mit der Rettung ins Krankenhaus Vöcklabruck gebracht.
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Unterhaus: 1. Klasse Ost – St. Marien vs. Wartberg abgebrochen!
Am 6. September 2026 gegen 17:45 Uhr kam es auf einem Sportplatz zu einem Raufhandel mit drei Verletzten. Aufgrund einer roten Karte bei einem Fußballspiel stürmte ein 25-jähriger Zuseher auf das Spielfeld und versetzte den ausgeschlossenen 32-jährigen Spieler einen Schlag mit der Faust ins Gesicht. Folglich begaben sich zwei weitere Zuseher auf das Spielfeld um die Situation zu beruhigen. Dabei kam es jedoch erneut zu einer tätlichen Auseinandersetzung, wodurch ein 23-jähriger Mann einem 31-jährigem Mann mehrere Faustschläge ins Gesicht versetzte. In weiterer Folge kamen mehrere Ordner und Spieler und trennten die Beteiligten voneinander. Bei der tätlichen Auseinandersetzung wurden ein 32-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land, ein 25-Jährige aus dem Bezirk Kirchdorf und ein 31-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land unbestimmten Grades verletzt. Weitere Erhebungen laufen.
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Nußdorf: Verkehrsunfall mit Alkolenker
Zu einem Verkehrsunfall mit einem Alkolenker kam es am 6. September 2026 gegen 11 Uhr im Gemeindegebiet von Nußdorf am Attersee. Ein 24-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck fuhr mit seinem PKW auf der B151 von Unterach kommend Richtung Nußdorf. Etwa 50 Meter vor einer Hauseinfahrt überholte er zwei Rennradfahrer und bog direkt nach dem Überholvorgang rechts ab. Daraufhin kam es zur Kollision mit dem vorne fahrenden 33-jährigen Radfahrer aus Deutschland. Dieser erlitt leichte Verletzungen und konnte seine Fahrt nach der Versorgung durch die Rettung fortsetzen. Der Alkotest verlief bei beiden Beteiligten positiv, wenngleich nicht bei beiden strafbar. Während der Autofahrer mit 1,1 Promille unterwegs war, ergab der Alkotest beim Radfahrer 0,28 Promille. Dem 24-Jährigen wurde sein Führerschein vorläufig abgenommen und er wird angezeigt.
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Raubüberfall auf Tankstelle in Wels
Auf einer Tankstelle in Wels kam es am 6. September 2026 gegen 20:20 Uhr zu einem Raubüberfall, bei dem ein bislang unbekannter, maskierter Täter die anwesenden Personen mit einer Schusswaffe bedrohte. Der unbekannte Täter betrat die Tankstelle durch einen Hintereingang und bedrohte zwei im Lager anwesenden Personen mit der Schusswaffe und forderte sie zur Herausgabe des Tresorschlüssels. Der Täter zielte nicht nur mit der Waffe in ihre Richtung, er setzte einer der beiden Personen die Schusswaffe an den Kopf und wiederholte seine Forderung. Nachdem es sich bei den beiden Personen nicht um Angestellte dieser Tankstelle handelte, betrat der Täter den Verkaufsraum. Er näherte sich dem anwesenden Mitarbeiter, repetierte dabei seine Waffe zur Untermauerung der Drohung und forderte den 22-jährigen Mitarbeiter durch Ansetzen der Waffe auf, die Kassenlade zu öffnen. Er griff in die Kassenlade, erbeutete dabei Bargeld. Im Anschluss flüchtete der Täter durch den Hintereingang. Der Mitarbeiter betätigte den Alarmknopf und forderte die eintreffenden Kunden zum Wählen des Notrufes auf. Auch die im Lager aufhältigen Personen verständigten in der Zwischenzeit die Polizei. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief bisher negativ. Weitere Ermittlungen laufen.
Täterbeschreibung: ca. 170 cm groß, bekleidet mit schwarzer Hose, dunkelblaue Jacke mit Kapuze, schwarze Schuhe mit weißer Sohle, bewaffnet mit Pistole, durchsichtiges Plastiksackerl bei sich. -
Schlatt: Papageien ausgesetzt – Ermittlungen wegen Tierquälerei
Ein aufmerksamer Radfahrer traute seinen Augen nicht, als er am 3. September 2026 gegen 16:30 Uhr im Gemeindegebiet von Schlatt einen Papagei im Gebüsch sitzen sah. An einem Baumstamm war zudem ein Brutkasten montiert. Die Tierrettung schritt ein und konnte diesen und zwei weitere Papageien einfangen und entsprechend versorgen. Im Brutkasten konnten außerdem sechs Eier gefunden werden. In der Zwischenzeit gelang es der Tierrettung weitere Tier einzufangen, der Einsatz läuft jedoch noch, weil noch Papageien unterwegs sein dürften. Die Ermittlungen der Polizei ergaben einen Tatverdacht gegen einen 38-jährigen Oberösterreicher. Die Ermittlungen laufen.
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Alkoholisierter E-Scooterfahrer verlor bei Sturz seine Brille
Zu einem Sturz mit einem E-Scooter kam es am 6. September 2026 gegen 1:40 Uhr im Gemeindegebiet von Vorchdorf. Ein 59-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden fuhr dabei auf der Haresauer Straße von einer Feier nach Hause. Dort stürzte er und fiel mehrere Meter eine bewaldete Böschung hinunter. Dabei verlor er seine Brille und konnte sich nicht mehr orientieren. Weil er seinen Weg retour nicht mehr fand verständigte er Rettung, Feuerwehr und Polizei. Die Einsatzkräfte befreiten ihn aus seiner misslichen Lage. Der Alkotest ergab 1,82 Promille. Der Mann wurde leicht verletzt und benötigte keine medizinische Hilfe. Er wird angezeigt.
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Kollerschlag: Unfall mit E-Bike
Zu einem Unfall mit einem E-Bike kam es am 5. September 2026 gegen 18:40 Uhr im Gemeindegebiet von Kollerschlag. Eine 14-Jährige aus dem Bezirk Rohrbach fuhr dabei mit ihrem Elektrofahrrad in der Ortschaft Lengau auf der abschüssigen Fahrbahn Richtung L1530. In die Gegenrichtung fuhr eine 24-Jährige aus dem Bezirk Rohrbach mit ihrem PKW. In einem Waldstück kam es in einer unübersichtlichen Kurve zur seitlichen Kollision. Dadurch stürzte die Jugendliche von ihrem Fahrrad. Sie erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde vom Rettungshubschrauber ins Klinikum Rohrbach eingeliefert.
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Bergsteiger im Bereich der Randkluft am Hohen Dachstein aus Gletscherspalte gerettet
Am 6. September 2026 kam es gegen 17:30 Uhr zu einem Absturz einer Seilschaft in eine Gletscherspalte im Bereich der Randkluft am Hohen Dachstein. Zwei Freunde aus Deutschland, 32 und 39 Jahre alt, erreichten am Samstagnachmittag nach dem Aufstieg über den „Schulteranstieg“ den Gipfel des Hohen Dachstein. Für den Abstieg wählten die beiden Männer die Variante über den „Randkluftsteig“. Die zwei Freunde waren für die Klettersteige entsprechend ausgerüstet und hatten bis zum Ende der Kletterpassagen wenig Schwierigkeiten. Der Randkluftsteig endet jedoch auf einer Seehöhe von 2700m im oberen Bereich des derzeit stark durch Spalten bedeckten Hallstätter Gletschers. Die beiden beschlossen, das etwa 40 Grad steile Eisfeld als Gletscherseilschaft, verbunden durch ein 10 Meter Seilstück, gleichzeitig abzusteigen. Nur wenige Meter am steil abfallenden Gletscher verlor der Hintere der Seilschaft den Halt und kam zu Sturz. Durch das Abgleiten des ersten Bergsteigers wurde auch der zweite Mann mitgerissen und beide stürzten in eine darunterliegende Gletscherspalte. Trotz schwerer Verletzungen konnte einer der beiden noch ein Notruf absetzten. Bergretter aus der Steiermark und Alpinpolizisten aus Oberösterreich begaben sich mit der Dachstein Südwandbahn und zeitgleich mit dem Polizeihubschrauber zum Unfallort. Die ersten Einsatzkräfte waren nach circa einer Stunde am Unfallort und mussten feststellen, dass sich die zwei Bergsteiger schwer verletzt rund 15 Meter tief in einer nur schwer erreichbaren Gletscherspalte befanden. Da aufgrund des starken Windes, des Nebels und der bereits einsetzenden Dunkelheit eine Rettung durch einen Notarzthubschrauber nicht möglich war, wurden zur Erstversorgung Bergretter zu den Verunfallten abgeseilt. Zeitgleich wurde ein aufwändiger terrestrischer Abtransport durch die Einsatzkräfte vorbereitet. Erst gegen 3 Uhr konnte der letzte Verletzte an einem geeigneten Zwischenlandeplatz an einen nachtflugtauglichen Notarzthubschrauber übergeben werden.
