Kategorie: Uppr News

  • Schwerpunktkontrolle in Steyr: Sieben Fahrzeuge wegen schwerer Mängel aus dem Verkehr gezogen

    Bei einer groß angelegten Schwerpunktkontrolle in Steyr standen vergangenes Wochenende insbesondere technisch veränderte Fahrzeuge, Lärmentwicklung und Geschwindigkeitsüberschreitungen im Fokus. Zwischen 16:00 Uhr und 01:00 Uhr kontrollierten Kräfte der Landesverkehrsabteilung Oberösterreich gemeinsam mit der Polizei in Steyr insgesamt 187 Fahrzeuge. 17 davon wurden einer sofortigen technischen Überprüfung unterzogen.

    Das Ergebnis zeigt die Notwendigkeit derartiger Schwerpunktaktionen deutlich: Bei sieben Fahrzeugen stellten die Sachverständigen schwere technische Mängel mit Gefahr in Verzug fest. Die Kennzeichen wurden noch an Ort und Stelle abgenommen. Insgesamt wurden 74 Anzeigen aufgrund technischer Mängel erstattet.

    „Technische Veränderungen am Fahrzeug dürfen niemals auf Kosten der Sicherheit gehen. Wenn bei sieben von nur 17 genauer überprüften Fahrzeugen derart schwere Mängel festgestellt werden, dass die Kennzeichen sofort abgenommen werden müssen, ist das ein deutliches Signal. Solche Schwerpunktkontrollen sind wichtig, um gefährliche Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen und gleichzeitig jene zu schützen, die sich an die Regeln halten“, betont Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner.

    Neben dem technischen Zustand der Fahrzeuge wurde auch die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit kontrolliert. Insgesamt wurde bei rund 2.500 Fahrzeugen die Geschwindigkeit gemessen. 113 Lenker wurden wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen angezeigt. Der höchste gemessene Wert lag bei 85 km/h bei erlaubten 50 km/h.

    Darüber hinaus wurde drei Fahrzeuglenkern der Führerschein aufgrund von Alkoholisierung beziehungsweise Beeinträchtigung durch Suchtmittel vorläufig abgenommen. Weitere 28 geringfügige Übertretungen wurden mittels Organstrafverfügung geahndet.

    „Bei Tuning geht es nicht darum, individuelle Fahrzeuggestaltung grundsätzlich einzuschränken. Die Grenze ist aber dort erreicht, wo technische Manipulationen, überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol oder Drogen die Sicherheit anderer gefährden. Verkehrssicherheit braucht klare Regeln – und ebenso konsequente Kontrollen“, so Steinkellner abschließend.

    Aussendung Land OÖ

  • Bergsteiger nach Sturz nahe der Welser Hütte per Tau gerettet

    Ein 79-jähriger Wanderer aus Deutschland musste am 4. September 2026 gegen 16:30 Uhr nach einem Sturz per Tau gerettet werden. Der 79-Jährige war mit zwei Freunden, ebenfalls aus Deutschland auf der 1726m hochgelegenen Welser Hütte, um von dort aus eine Wanderung im Toten Gebirge zu unternehmen. Die drei Bergsteiger befanden sich bereits im Abstieg von ihrer Bergtour und waren etwa 200m von der Welser Hütte entfernt, als der 79-Jährige auf einem Schotterfeld ausrutschte und mit dem Kopf voran zu Sturz kam. Er zog sich eine Verletzung unbestimmten Grades zu und wurde von den beiden Begleitern erstversorgt. Ein zufällig anwesender Bergretter des BRD Kapfenberg eilte ebenfalls zu Hilfe und setzte die Rettungskette in Gang. Die Bergrettung Grünau im Almtal, der Notarzthubschrauber C10 sowie die Alpinpolizei Gmunden wurden alarmiert. Der Verletzte konnte schließlich lokalisiert und mittels Tau gerettet werden. Er wurde ins Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf gebracht.

  • Zeugenaufruf: Wasser von Brücke auf Fahrzeuge geschüttet

    Aufgrund kriminalpolizeilicher Ermittlungen und Informationen aus der Bevölkerung konnten zwei 13-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land ausgeforscht werden, welche verdächtig sind, am 7. September 2026, zwischen 20:30 Uhr und 21:15 Uhr, auf einem Gehwegübergang über der B139 Kremstal Bundesstraße bei Straßenkilometer 26,300 Wasser auf die unten vorbeifahrenden PKW geschüttet zu haben. Die beiden 13-Jährigen zeigten sich geständig. Die Polizeiinspektion Neuhofen an der Krems ersucht betroffene Fahrzeuglenker, sich unter 0591334139 zu melden.

  • Königswiesen: Alkoholisierter E-Bike-Lenker bei Unfall verletzt

    Am 6. September 2026 ereignete sich ein Unfall mit einem E-Bike-Lenker. Ein 32-jähriger Mann aus dem Bezirk Freistadt lenkte sein E-Bike, im Gemeindegebiet von Königswiesen auf einer Bergstraße, abwärts. Dabei dürfte der Lenker mit seinem Fahrzeug zu weit nach rechts geraten sein und machte eine Vollbremsung. In weiterer Folge stieß er gegen den Randstein, wodurch er zu Sturz kam. Der 32-jährige Mann erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades. Nach der Erstversorgung durch die Rettung Königswiesen wurde er ins Krankenhaus Freistadt gebracht. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,36 Promille.

  • Radfahrer nach Sturz mit E-Bike bewusstlos

    Ein 32-jähriger Mann lenkte sein E-Bike zur Kreuzung der Frankenburger Landesstraße und bog nach links in Richtung Ortszentrum ab. Dabei dürfte er in die Kreuzung zu scharf nach links eingebogen sein, stürzte und zog sich dabei Verletzungen unbestimmten Grades zu. Obwohl er einen Sturzhelm getragen hatte, blieb er bewusstlos auf der Fahrbahn liegen. Eine Rote Kreuz Mitarbeiterin wurde Zeuge des Unfalles und leistete sofort Erste Hilfe. Der Verletzte wurde zur gegenüberliegenden Rettungsstation gebracht und dort von den Sanitätern behandelt. Er war wieder ansprechbar und wurde dann mit der Rettung ins Krankenhaus Vöcklabruck gebracht.

  • Unterhaus: 1. Klasse Ost – St. Marien vs. Wartberg abgebrochen!

    Am 6. September 2026 gegen 17:45 Uhr kam es auf einem Sportplatz zu einem Raufhandel mit drei Verletzten. Aufgrund einer roten Karte bei einem Fußballspiel stürmte ein 25-jähriger Zuseher auf das Spielfeld und versetzte den ausgeschlossenen 32-jährigen Spieler einen Schlag mit der Faust ins Gesicht. Folglich begaben sich zwei weitere Zuseher auf das Spielfeld um die Situation zu beruhigen. Dabei kam es jedoch erneut zu einer tätlichen Auseinandersetzung, wodurch ein 23-jähriger Mann einem 31-jährigem Mann mehrere Faustschläge ins Gesicht versetzte. In weiterer Folge kamen mehrere Ordner und Spieler und trennten die Beteiligten voneinander. Bei der tätlichen Auseinandersetzung wurden ein 32-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land, ein 25-Jährige aus dem Bezirk Kirchdorf und ein 31-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land unbestimmten Grades verletzt. Weitere Erhebungen laufen.

  • Nußdorf: Verkehrsunfall mit Alkolenker

    Zu einem Verkehrsunfall mit einem Alkolenker kam es am 6. September 2026 gegen 11 Uhr im Gemeindegebiet von Nußdorf am Attersee. Ein 24-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck fuhr mit seinem PKW auf der B151 von Unterach kommend Richtung Nußdorf. Etwa 50 Meter vor einer Hauseinfahrt überholte er zwei Rennradfahrer und bog direkt nach dem Überholvorgang rechts ab. Daraufhin kam es zur Kollision mit dem vorne fahrenden 33-jährigen Radfahrer aus Deutschland. Dieser erlitt leichte Verletzungen und konnte seine Fahrt nach der Versorgung durch die Rettung fortsetzen. Der Alkotest verlief bei beiden Beteiligten positiv, wenngleich nicht bei beiden strafbar. Während der Autofahrer mit 1,1 Promille unterwegs war, ergab der Alkotest beim Radfahrer 0,28 Promille. Dem 24-Jährigen wurde sein Führerschein vorläufig abgenommen und er wird angezeigt.

  • Raubüberfall auf Tankstelle in Wels

    Auf einer Tankstelle in Wels kam es am 6. September 2026 gegen 20:20 Uhr zu einem Raubüberfall, bei dem ein bislang unbekannter, maskierter Täter die anwesenden Personen mit einer Schusswaffe bedrohte. Der unbekannte Täter betrat die Tankstelle durch einen Hintereingang und bedrohte zwei im Lager anwesenden Personen mit der Schusswaffe und forderte sie zur Herausgabe des Tresorschlüssels. Der Täter zielte nicht nur mit der Waffe in ihre Richtung, er setzte einer der beiden Personen die Schusswaffe an den Kopf und wiederholte seine Forderung. Nachdem es sich bei den beiden Personen nicht um Angestellte dieser Tankstelle handelte, betrat der Täter den Verkaufsraum. Er näherte sich dem anwesenden Mitarbeiter, repetierte dabei seine Waffe zur Untermauerung der Drohung und forderte den 22-jährigen Mitarbeiter durch Ansetzen der Waffe auf, die Kassenlade zu öffnen. Er griff in die Kassenlade, erbeutete dabei Bargeld. Im Anschluss flüchtete der Täter durch den Hintereingang. Der Mitarbeiter betätigte den Alarmknopf und forderte die eintreffenden Kunden zum Wählen des Notrufes auf. Auch die im Lager aufhältigen Personen verständigten in der Zwischenzeit die Polizei. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief bisher negativ. Weitere Ermittlungen laufen.
    Täterbeschreibung: ca. 170 cm groß, bekleidet mit schwarzer Hose, dunkelblaue Jacke mit Kapuze, schwarze Schuhe mit weißer Sohle, bewaffnet mit Pistole, durchsichtiges Plastiksackerl bei sich.

  • Schlatt: Papageien ausgesetzt – Ermittlungen wegen Tierquälerei

    Ein aufmerksamer Radfahrer traute seinen Augen nicht, als er am 3. September 2026 gegen 16:30 Uhr im Gemeindegebiet von Schlatt einen Papagei im Gebüsch sitzen sah. An einem Baumstamm war zudem ein Brutkasten montiert. Die Tierrettung schritt ein und konnte diesen und zwei weitere Papageien einfangen und entsprechend versorgen. Im Brutkasten konnten außerdem sechs Eier gefunden werden. In der Zwischenzeit gelang es der Tierrettung weitere Tier einzufangen, der Einsatz läuft jedoch noch, weil noch Papageien unterwegs sein dürften. Die Ermittlungen der Polizei ergaben einen Tatverdacht gegen einen 38-jährigen Oberösterreicher. Die Ermittlungen laufen.

  • Alkoholisierter E-Scooterfahrer verlor bei Sturz seine Brille

    Zu einem Sturz mit einem E-Scooter kam es am 6. September 2026 gegen 1:40 Uhr im Gemeindegebiet von Vorchdorf. Ein 59-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden fuhr dabei auf der Haresauer Straße von einer Feier nach Hause. Dort stürzte er und fiel mehrere Meter eine bewaldete Böschung hinunter. Dabei verlor er seine Brille und konnte sich nicht mehr orientieren. Weil er seinen Weg retour nicht mehr fand verständigte er Rettung, Feuerwehr und Polizei. Die Einsatzkräfte befreiten ihn aus seiner misslichen Lage. Der Alkotest ergab 1,82 Promille. Der Mann wurde leicht verletzt und benötigte keine medizinische Hilfe. Er wird angezeigt.

  • Kollerschlag: Unfall mit E-Bike

    Zu einem Unfall mit einem E-Bike kam es am 5. September 2026 gegen 18:40 Uhr im Gemeindegebiet von Kollerschlag. Eine 14-Jährige aus dem Bezirk Rohrbach fuhr dabei mit ihrem Elektrofahrrad in der Ortschaft Lengau auf der abschüssigen Fahrbahn Richtung L1530. In die Gegenrichtung fuhr eine 24-Jährige aus dem Bezirk Rohrbach mit ihrem PKW. In einem Waldstück kam es in einer unübersichtlichen Kurve zur seitlichen Kollision. Dadurch stürzte die Jugendliche von ihrem Fahrrad. Sie erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde vom Rettungshubschrauber ins Klinikum Rohrbach eingeliefert.

  • Bergsteiger im Bereich der Randkluft am Hohen Dachstein aus Gletscherspalte gerettet

    Am 6. September 2026 kam es gegen 17:30 Uhr zu einem Absturz einer Seilschaft in eine Gletscherspalte im Bereich der Randkluft am Hohen Dachstein. Zwei Freunde aus Deutschland, 32 und 39 Jahre alt, erreichten am Samstagnachmittag nach dem Aufstieg über den „Schulteranstieg“ den Gipfel des Hohen Dachstein. Für den Abstieg wählten die beiden Männer die Variante über den „Randkluftsteig“. Die zwei Freunde waren für die Klettersteige entsprechend ausgerüstet und hatten bis zum Ende der Kletterpassagen wenig Schwierigkeiten. Der Randkluftsteig endet jedoch auf einer Seehöhe von 2700m im oberen Bereich des derzeit stark durch Spalten bedeckten Hallstätter Gletschers. Die beiden beschlossen, das etwa 40 Grad steile Eisfeld als Gletscherseilschaft, verbunden durch ein 10 Meter Seilstück, gleichzeitig abzusteigen. Nur wenige Meter am steil abfallenden Gletscher verlor der Hintere der Seilschaft den Halt und kam zu Sturz. Durch das Abgleiten des ersten Bergsteigers wurde auch der zweite Mann mitgerissen und beide stürzten in eine darunterliegende Gletscherspalte. Trotz schwerer Verletzungen konnte einer der beiden noch ein Notruf absetzten. Bergretter aus der Steiermark und Alpinpolizisten aus Oberösterreich begaben sich mit der Dachstein Südwandbahn und zeitgleich mit dem Polizeihubschrauber zum Unfallort. Die ersten Einsatzkräfte waren nach circa einer Stunde am Unfallort und mussten feststellen, dass sich die zwei Bergsteiger schwer verletzt rund 15 Meter tief in einer nur schwer erreichbaren Gletscherspalte befanden. Da aufgrund des starken Windes, des Nebels und der bereits einsetzenden Dunkelheit eine Rettung durch einen Notarzthubschrauber nicht möglich war, wurden zur Erstversorgung Bergretter zu den Verunfallten abgeseilt. Zeitgleich wurde ein aufwändiger terrestrischer Abtransport durch die Einsatzkräfte vorbereitet. Erst gegen 3 Uhr konnte der letzte Verletzte an einem geeigneten Zwischenlandeplatz an einen nachtflugtauglichen Notarzthubschrauber übergeben werden.

  • Achtung: Betrüger gaben sich in Schärding als Polizisten aus: Pensionist legte Wertsachen vor Türe

    Ein 87-Jähriger aus dem Bezirk Schärding erhielt am 28. August 2026 einen Anruf, bei dem sich der Anrufer als Kriminalbeamter ausgab. Dieser suggerierte dem Pensionisten, dass die Polizei eine Einbrecherbande erwischt habe. Bei der Bande hätten sie einen Zettel gefunden, auf dem potentielle weitere Opfer notiert gewesen wären. Auch der Name des 87-Jährigen scheine dort auf. Ein paar Tage später erhielt das Opfer einen neuerlichen Anruf, bei dem ihm mitgeteilt wurde, er solle seine Goldmünzen mit möglichst wenig Fingerabdrücken vor die Haustüre legen, da diese von den Kriminalbeamten abgeholt werden würden. Auch solle er sich im Haus unauffällig verhalten und sich so wenig wie möglich sehen lassen. Dem kam der Pensionist nach und die Münzen wurden von den Unbekannten abgeholt. Bei einem abermaligen Telefonat wieder ein paar Tage danach schafften es die Täter, den Mann dazu zu bewegen seine Sparbücher aufzulösen und das von der Bank abgeholte Bargeld wiederum vor der Haustür abzulegen. Auch das Geld wurde wenig später abgeholt. Nachdem der Mann danach nichts mehr von den vermeintlichen Polizisten hörte, kam ihm der Verdacht, einem Betrug zum Opfer gefallen zu sein und er verständigte die Polizei. Von den unbekannten Tätern fehlt jede Spur. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

    So schützen Sie sich vor Anrufbetrügern

    » Geben Sie keine Details über Ihr Vermögen preis!
    » Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, erfinden Sie eine Ausrede und legen Sie auf!
    » Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung!
    » Fordern Sie von angeblichen Polizistinnen oder Polizisten einen Dienstausweis!
    » Übergeben Sie niemals Geld, Gold oder Schmuck an Unbekannte!
    » Halten Sie im Zweifelsfall Rücksprache mit den angeblich betroffenen Personen oder kontaktieren Sie Vertrauenspersonen aus Ihrem persönlichen Umfeld!
    » Wenn Sie sich doch dazu hinreißen lassen, extra Geld abzuheben: sprechen Sie den oder die Bankangestellte/n an und erklären Sie die Angelegenheit. Nehmen Sie die Bedenken und Warnungen der Bank ernst.
    » Geben Sie niemals Ihre Bankdaten am Telefon bekannt!
    » Rufen Sie die Polizei unter 133 und melden Sie den Vorfall. Fragen Sie nach, ob der Sachverhalt stimmen kann.

    WICHTIG: Die Polizei fordert von Ihnen Geld KEIN Geld und erkundigt sich NICHT über Ihr Vermögen. Die Polizei kommt auch NICHT zu Ihnen nach Hause, um Ihr Vermögen sicherzustellen.

  • Umfahrung Weyer: Aktuelle Verkehrszählungen zeigen Entlastung der Ortsdurchfahrt

    Ein Jahr nach der Inbetriebnahme der Umfahrung Weyer liegen nun aktuelle Zahlen zur tatsächlichen Verkehrswirkung vor. Die im Juni 2026 durchgeführten Verkehrszählungen zeigen eine deutliche Verlagerung des Verkehrs von den bisherigen Ortsdurchfahrten auf die neue Umfahrung. Im Rahmen der Folgeprüfung wurde zudem festgestellt, dass die beiden Empfehlungen aus der ursprünglichen Prüfung vollständig umgesetzt wurden.

    Um die tatsächliche Wirkung der Umfahrung beurteilen zu können, wurde bereits im Juni 2025 eine Verkehrszählung vor der Inbetriebnahme durchgeführt. Ein Jahr später folgte die „Nachher-Zählung“ an denselben sowie an zusätzlichen Messstellen in den Ortsdurchfahrten und auf der Umfahrung. Dadurch ist ein direkter Vergleich der Verkehrssituation möglich.

    Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Entlastungswirkung: In der Waidhofnerstraße wurden 3.732 Fahrzeuge pro Werktag auf die Umfahrung verlagert. Das entspricht 61 Prozent des dort ermittelten durchschnittlichen werktäglichen Verkehrs von 6.167 Fahrzeugen. Im Bereich Unterer Markt wurden 4.689 Fahrzeuge beziehungsweise 67 Prozent von insgesamt 6.989 Fahrzeugen auf die Umfahrung verlagert.

    „Die Zahlen zeigen deutlich: Der Verkehr ist nicht einfach weniger geworden, sondern er wurde dorthin verlagert, wo er hingehört – auf die Umfahrung. Während das Verkehrsaufkommen auf den wesentlichen Zulaufstrecken weitgehend stabil geblieben ist, konnten in der Waidhofnerstraße 61 Prozent und im Bereich Unterer Markt 67 Prozent des Verkehrs auf die neue Strecke verlagert werden. Genau dafür wurde die Umfahrung Weyer gebaut“, betont Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner.

    Verkehrsaufkommen auf der B 121 weitgehend stabil
    Dass die Entlastung tatsächlich auf die neue Umfahrung zurückzuführen ist, zeigt auch die Entwicklung auf den Zulaufstrecken. Auf der B 121 blieb das Verkehrsaufkommen im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil. Am Messpunkt bei Kilometer 40,2 wurden im Juni 2025 durchschnittlich 5.376 Fahrzeuge pro Werktag gezählt, im Juni 2026 waren es 5.396. Bei Kilometer 41,5 sank der Wert leicht von 6.282 auf 6.120 Fahrzeuge beziehungsweise um rund drei Prozent.

    Damit zeigt sich: Der Verkehr ist insgesamt nicht einfach verschwunden. Vielmehr nutzt ein erheblicher Teil der Fahrzeuge heute die neue Umfahrung anstelle der bisherigen Route durch Weyer.

    Auch der Vergleich mit den ursprünglichen Verkehrsprognosen ist bemerkenswert. Für die Waidhofnerstraße wurde in der Verkehrsuntersuchung 2019 für das Jahr 2035 von einem Umlagerungseffekt von 68 Prozent ausgegangen. Bereits ein Jahr nach der Inbetriebnahme werden 61 Prozent erreicht. Im Bereich Unterer Markt beträgt die derzeit gemessene Verlagerung 67 Prozent. Durch ein von der Gemeinde Weyer beantragtes Durchfahrtsverbot soll dort eine weitere Verlagerung erreicht werden.

    „Die Umfahrung Weyer hält, was sie versprochen hat. Bereits ein Jahr nach der Inbetriebnahme sehen wir eine massive Entlastungswirkung. Besonders in der Waidhofnerstraße liegen wir mit 61 Prozent schon heute nahe an jener Verkehrsverlagerung, die ursprünglich für 2035 angenommen wurde. Entscheidend ist aber, was davon in Weyer ankommt: weniger Verkehr im Ortszentrum und damit eine spürbare Verbesserung für den Ort“, so Steinkellner.

    Im Rahmen der Folgeprüfung wurde die durchgeführte Verkehrsuntersuchung als vollständig umgesetzt beurteilt. Ebenso wurde die Empfehlung zur Aktualisierung und Meldung der Folgeausgaben vollständig umgesetzt.

  • Mondsee: Arbeiter von Dach gestürzt

    Ein schwerer Arbeitsunfall ereignete sich am 4. September 2026 gegen 14:50 Uhr im Gemeindegebiet von Mondsee. Ein 15-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck wurde dabei schwer verletzt.
    Der Jugendliche befand sich zum Unfallzeitpunkt auf dem Dach und hinter ihm war eine Lücke. Als er einen Schritt zurück machte, fiel er durch die Lücke und landete 4 bis 5 Meter darunter auf einer Zwischenwand. Nach der notärztlichen Erstversorgung und Rettung durch die Feuerwehr wurde er mit dem Rettungshubschrauber ins UKH Salzburg geflogen.