Kategorie: Uppr News

  • Im Gemeindegebiet von Peilstein (Bezirk Rohrbach) wird ein Wolf zum Abschuss freigegeben

    Wolfssichtungen in Peilstein. Dabei kam es im Nahbereich von Siedlungen und landwirtschaftlichen Anwesen zu Vergrämungsmaßnahmen gegenüber einem Wolf. In beiden Fällen hielt sich der Wolf in unmittelbarer Nähe zu bewohnten Gebäuden bzw. Viehweiden auf und reagierte zunächst nicht auf die Vergrämungsmaßnahmen. Erst nach wiederholten und intensivierten Vergrämungsversuchen entfernte sich das Tier.

    Für Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger ist die Situation klar: „Die natürliche Scheu vor dem Menschen ist eine entscheidende Grenze. Wenn ein Wolf diese Scheu verliert und wiederholt in unmittelbarer Nähe von Menschen, Wohnhäusern und landwirtschaftlichen Anwesen auftaucht, müssen wir entschlossen reagieren. Der Schutz der Menschen und unserer bäuerlichen Familienbetriebe hat für mich oberste Priorität.“

    Aufgrund dieses Verhaltens in der Nähe des Menschen ist das Tier nach den Regelungen der Oö. Wolfsmanagementverordnung als Risikowolf einzustufen. Die Entnahmefrist endet am Samstag, 29. August 2026. Die verantwortlichen örtlichen Jagdausübungsberechtigten sowie die betroffenen Behörden werden informiert.

  • Niederwasser an der Donau: Pegelstände auf Niveau von 2003 und 2018.

    Die Donau führt aktuell außergewöhnlich niedrig Wasser. Die Pegelstände in den freien Fließstrecken liegen rund 60 cm unter dem langjährigen Niederwasserwert, in der Wachau sind noch 2,0 Meter, östlich von Wien 1,8 Meter Fahrwasser in der Tiefenrinne gegeben. Die Güterschifffahrt ist weitgehend zum Erliegen gekommen, auch die Kreuzschifffahrt ist deutlich eingeschränkt.

    Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und der staatliche Wasserstraßenbetreiber viadonau nehmen die Entwicklung ernst und verstärken die bestehenden Maßnahmen zur Sicherung der Schifffahrt.

    Die aktuelle Niederwasserperiode bewegt sich auf dem Niveau der bisher markantesten Vergleichsjahre 2003 und 2018. 2018 war das bislang letzte historische Niederwasserjahr: Damals brach das Transportaufkommen auf der österreichischen Donau um 25,1 Prozent ein, von 9,6 Millionen auf 7,2 Millionen Tonnen. Der Anteil der Donau am Modal Split sank von 10 auf 8 Prozent. Auch dieses Jahr muss mit einem Rückgang des Transportaufkommens aufgrund des niedrigen Wasserpegels gerechnet werden. Behördliche Sperren gibt es zwar keine, doch die Beladungen der Güterschiffe muss deutlich reduziert werden, sodass eine Verlagerung der Transporte auf die Schiene oder Straße sich derzeit als wirtschaftlicher darstellt. Viele Flusskreuzfahrten sind nur eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich, sodass auch die Fahrgastzahlen 2026 sinken werden.

    Ungewöhnlich an der aktuellen Lage ist zudem der Zeitpunkt: Niedrigwasserphasen treten laut Fachleuten normalerweise erst im Spätsommer oder Herbst auf.

    Fahrrinne trotz Rekordtiefstand aktuell gesichert

    Möglich ist die lange Aufrechterhaltung der Schifffahrt vor allem durch die vorausschauende, ganzjährige Instandhaltung der Wasserstraße durch viadonau: mehrtägige Pegelprognosen für die Schifffahrtstreibenden sowie laufende Baggerungen der aktuellen Seichtstellen. Dadurch kann trotz der historisch so geringen Wassermenge heute eine Fahrwassertiefe von 1,8 Metern östlich von Wien und 2,0 Metern in der Wachau sichergestellt werden.

    Mit einem Einzugsgebiet von rund 800.000 km² vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer ist Niederwasser an der Donau eine europäische Herausforderung. Österreich koordiniert daher seit Jahren internationale Kooperationsprojekte wie FAIRway Danube, mit deren Hilfe sich insbesondere südosteuropäische Donaustaaten wichtiges Equipment wie Vermessungsboote und Baggergeräte anschaffen konnten. Im Rahmen der EU-Donauraumstrategie (EUSDR) sowie des TEN-T-Kernnetzkorridors Rhein-Donau wird zudem eine aktualisierte Donau-Deklaration erarbeitet, die die Verkehrsminister:innen der Donauanrainerstaaten Ende September in Brüssel unterzeichnen werden.

  • Unfall bei Lagerfeuer: Mann löschte sich selbst durch Sprung ins Pool

    Ein 52-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach wollte am 4. August 2026 gegen 22 Uhr ein Foto von dem auf seinem Grundstück zuvor angezündeten Lagerfeuer machen. Da dieses jedoch bereits erloschen war, habe der Mann eine brandbeschleunigende Flüssigkeit über das Lagerfeuer leeren wollen.

    Dabei sei es zu einer Explosion des Behälters gekommen. Die Flüssigkeit sei dadurch auf den Körper des 52-Jährigen gelangt und in Brand geraten, woraufhin dieser sofort zum Pool gelaufen sei und sich dadurch selbst gelöscht habe. Seine 51-jährige Lebensgefährtin verständigte die Rettungskräfte.

    Der 52-Jährige wurde nach der Erstversorgung mit Verbrennungen unbestimmten Grades mit dem Rettungshubschrauber in das AKH Wien geflogen.

  • Voest mit solider Entwicklung im 1. Quartal 2026/27

    » Umsatz auf 4 Mrd. EUR gestiegen (Q1 2025/26: 3,9 Mrd. EUR)
    » EBITDA bei 495 Mio. EUR (Vorjahr: 361 Mio. EUR)
    » EBIT signifikant um 78,8 % auf 307 Mio. EUR erhöht (Vorjahr: 172 Mio. EUR)
    » Ergebnis (EBITDA/EBIT) durch Einmaleffekte in Höhe von rund 100 Mio. EUR beeinflusst
    » Ergebnis vor Steuern mit 279 Mio. EUR mehr als verdoppelt, Ergebnis nach Steuern bei 196 Mio. EUR (+84,6 %)
    » Hoher Free Cashflow von 224 Mio. EUR und erneut Abbau der Nettofinanzverschuldung
    » Erweiterung der Produktionskapazitäten in USA und Kanada
    » Zahl der Beschäftigten (FTE) um 1,8 % auf 48.640 gesunken
    » Ausblick 2026/27 unverändert mit einem EBITDA zwischen 1,60 Mrd. und 1,85 Mrd. EUR

    Die voestalpine hat im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 (1. April 2026 – 30. Juni 2026) ein solides Ergebnis erwirtschaftet. Die globale Aufstellung und branchenmäßige Diversifizierung sowie der klare Fokus auf Qualität, Innovation und Effizienz zeigten einmal mehr ihre Stärke, gerade in dem aktuell von großen Unsicherheiten geprägten Umfeld.

    Einen unverändert robusten Trend zeigte der Geschäftsbereich Railway Systems, der Konzern erhielt seinen historisch größten Einzelauftrag über 470 Mio. EUR für die neue Hochleistungsstrecke Rail Baltica. Ebenso setzte das Segment Luftfahrt seine positive Entwicklung auch zu Beginn des Geschäftsjahres 2026/27 fort. Die Nachfrage aus der Bau-, Maschinenbau- und Konsumgüterindustrie blieb konstant auf einem insgesamt gedämpften Niveau. Der besonders von den globalen Unsicherheiten geprägte Energiebereich zeigte eine verhaltene Entwicklung. Der Geschäftsbereich Automotive Components der Metal Forming Division war weiterhin vom anhaltend schwierigen Marktumfeld in der Automobilindustrie, insbesondere in Europa, betroffen. Hingegen konnte die Steel Division dank hoher Qualität, Liefertreue und stabilen Logistiklösungen weitere Marktanteile in der Automobilindustrie gewinnen. Weiterhin positiv entwickelte sich das Segment Lagertechnik.

    Der Konzern führte seine Maßnahmen zur Reorganisation jener Geschäftsbereiche, die mit strukturellen Veränderungen konfrontiert sind, im 1. Quartal 2026/27 konsequent weiter. Das ist zum einen der Bereich Automotive Components in Deutschland, mit dem Ziel, den Automobilzulieferbereich der Metal Forming Division langfristig abzusichern. Zum anderen betreffen die Reorganisationsmaßnahmen die High Performance Metals Division, die ihr Produktportfolio auf das technologisch anspruchsvolle Segment der Hochleistungswerkstoffe konzentriert. Mit dem Verkauf der voestalpine BÖHLER Profil ist die Portfoliobereinigung innerhalb der Division weitgehend abgeschlossen.

  • Alpinunfall im Bereich Spielberg – Brunnkogel

    Ein 19-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung stürzte am Vormittag des 4. August 2026 bei einer Bergtour am Spielberg im Gemeindegebiet von Neukirchen ab und verletzte sich. Der Mann suchte sich eine Tour aus einer Wander-App raus, welche vom Taferlklaussee über den Spielberg zum Brunnkogel im Höllengebirge ging. Die schwierige Tour ist nicht markiert und wird kaum beziehungsweise gar nicht begangen. Als der 19-Jährige im Bereich des Spielbergs einen schroffen Felsvorbau raufkletterte, bemerkte er, dass das Gelände zu herausfordernd war und kehrte wieder um. Dabei brach ihm ein Griff aus und er stürzte ca. 40 Meter weit ab. Er blieb verletzt liegen und konnte trotz schlechter Netzverbindung einen Notruf absetzten und seine ungefähre Position bekannt geben. Der Notarzthubschrauber konnte den Verletzten nach kurzer Suche entdecken und führte eine Taurettung durch. Der 19-Jährige wurde ins Krankenhaus geflogen.

  • 4-jähriges Kind nach Badeunfall erfolgreich reanimiert

    Zu Lebensrettern wurden eine 35-Jährige aus dem Bezirk Hartberg und ein 39-Jähriger aus dem Bezirk Melk am Nachmittag des 4. August 2026 in einem Freizeitbad im Bezirk Grieskirchen. Die Frau bemerkte gegen 15:40 Uhr ein lebloses Kind im Wasser treiben. Sie zog den 4-jährigen, tschechischen Jungen aus dem Wasser und begann umgehend mit der Reanimation. Der 39-Jährige wurde auf die Situation aufmerksam und eilte zur Hilfe. Gemeinsam gelang es den beiden Ersthelfern, den Jungen erfolgreich zu reanimieren, welches wieder zu Bewusstsein kam. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde der 4-Jährige in Begleitung seines Vaters mit dem Rettungshubschrauber zur Überwachung ins Krankenhaus geflogen. Ersten Angaben zufolge ging der Junge in einem unbeaufsichtigten Moment ohne Schwimmhilfe von den Eltern weg und fiel ins Becken.

  • Bei Arbeiten in Gartenhaus Handgranaten gefunden

    Ein 36-Jähriger meldete am Nachmittag des 4. August 2026 via Notruf, dass er am Grundstück seiner Großmutter im Bezirk Wels-Land zwei Handgranaten gefunden habe. Der 36-Jährige hatte die Granaten beim Herausreißen der Holzdielen im Boden des Gartenhauses entdeckt. Nach Begutachtung des Sprengstoffkundigen Organs (SKO) verständigte dieser den Entschärfungsdienst des BMI. Dieser sicherte die Granaten und transportierte sie ab. Die Herkunft der Handgranaten ist unbekannt.

  • Land OÖ: Dürre und Trockenheit – Juli Analyse zeigt: zu heiß und viel zu trocken

    Der Juli war in Oberösterreich weitaus zu heiß und viel zu trocken. Die Flüsse und Bäche hierzulande führen im langjährigen Vergleich rekordverdächtig wenig Wasser. „Die Analyse aus dem Juli zeigt, was auch derzeit an unseren Flüssen und Bächen sichtbar wird. Diese Rekordtrockenheit wirkt sich immer mehr auch zu einer ökologischen Katastrophe aus. In meinem Ressort gehen immer mehr Meldungen über trockengefallene Gewässer und Probleme bei der Trinkwasserversorgung ein“, so LR Kaineder, der auch eine „Taskforce Trockenheit“ eingerichtet hat, in der das gesamte Experten-Know-how in der Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft des Landes Oberösterreich einfließt, die regelmäßig die aktuelle Situation betrachtet, Problembereiche identifiziert und falls möglich und notwendig gemeinsam mit den verantwortlichen Stellen Maßnahmen abstimmt und veranlasst.

    Zu wenig Regen, zu viel Hitze
    In ganz Oberösterreich war es im Juli viel zu warm. Im Schnitt lag die Temperatur zwei Grad über dem normalen Wert. In Gmunden und Kirchdorf war es sogar 2,6 Grad wärmer als sonst. Zwei große Hitzephasen prägten den Monat: eine zu Beginn und eine gegen Ende des Julis.

    Gleichzeitig gab es viel zu wenig Niederschlag. Es fiel nur etwa ein Drittel dessen, was wir normalerweise erwarten. In Linz regnete es sogar noch weniger, dort gab es gar nur ein Fünftel der üblichen Menge. Die wenigen Schauer kamen oft als kurze Gewitter. Diese erreichten viele Orte kaum. Vor allem im Raum Linz, Wels und Steyr blieb der Regen nahezu aus.

    Flüsse und Bäche auf Tiefstand
    Das hat Folgen für die Gewässer. Fast alle Gewässer in Oberösterreich führten im Juli sehr wenig Wasser. Viele Bäche und Flüsse haben so wenig Wasser wie selten zuvor. In vielen Gebieten wurden sogar die niedrigsten Werte seit langem gemessen.

  • Alter Ego Festival in Wels abgesagt: Veranstalter ist zur Rückerstattung bereits bezahlter Tickets verpflichtet

    Die Vorfreude vieler Jugendlicher auf Österreichs größtes Hip-Hop-Festival am 7. und 8. August 2026 in Wels war groß. Noch größer ist die Enttäuschung über die kurzfristige Absage des Events. Jene, die bereits Tickets erworben haben, fürchten um deren Rückerstattung.

    Das Alter Ego Festival auf der Trabrennbahn in Wels wurde als Österreichs größtes Hip-Hop-Festival angekündigt. Wenige Tage vor dem Beginn erfolgte nun laut Medienberichten die kurzfristige Absage. Auf der Webseite des Veranstalters ist davon noch nichts zu lesen, lediglich der Ticketverkauf steht nicht mehr zur Verfügung. Angaben zur Ticketerstattung sind nicht vorhanden – weder beim Veranstalter (AEF Gmbh, Schmidinger-Straße 6, 4631 Krenglbach) noch auf der Seite des Ticketvermittlers (Tickethead GmbH, Mahlerstraße 7/34, 1010 Wien).

    Rechtlich ist klar: Durch die Absage haben jene, die bereits Tickets erworben haben, den Anspruch auf Rückerstattung der Kosten. Sie sollten sich so schnell wie möglich an den Veranstalter wenden und die Erstattung innerhalb von 14 Tagen geltend machen. Erfolgt diese nicht, können sich Geschädigte unter konsumentenschutz@akooe.at oder 050 / 6906-2 an die Arbeiterkammer Oberösterreich wenden. Die Verschiebung auf 2027 müssen die Betroffenen nicht akzeptieren. Sollte die Firma nicht mehr über ausreichend Finanzmittel verfügen, um alle verkauften Tickets zu erstatten, bleiben die größtenteils jungen Konsument:innen auf ihren Kosten sitzen.

    Aussendung der Arbeiterkammer Oberösterreich

  • Gehäuftes Auftreten von Legionellen-Erkrankungen in Linz!

    Beprobungen und Suche nach möglichen Ursachen laufen auf Hochtouren.

    Im Raum Linz wurden seit der Kalenderwoche 30 vermehrt Legionelleninfektionen gemeldet. Von insgesamt 20 in dem Zeitraum in Oberösterreich aufgetretenen Fällen entfallen 15 auf diese Region, teilt die Abteilung Gesundheit des Landes OÖ mit (Stand 4.8.2026).

    Weiters erkrankten im Ausland zwei Personen, die sich während der möglichen Infektionszeit in Linz aufgehalten haben. Zum jetzigen Zeitpunkt ist unklar, ob es sich um eine zufällige Häufung an Legionellenerkrankungen handelt oder ob ein Zusammenhang zwischen zumindest einigen Fällen besteht.

    Die zuständige Behörde des Magistrats Linz arbeitet mit Hochdruck an der Abklärung der gehäuft auftretenden Legionelleninfektionen. Zur fachlichen Unterstützung bei Quellensuche und Analytik wurde die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) zugezogen.

    Es werden alle verfügbaren Informationen erhoben, um mögliche Zusammenhänge zwischen den einzelnen Fällen zu identifizieren. Parallel werden Untersuchungen möglicher Infektionsquellen durchgeführt. Es wurden bereits umfangreich Proben gezogen, darunter auch Wasserproben aus Kühltürmen. Da die Anzüchtung der Bakterien und die fachliche Beurteilung sehr zeitintensiv sind, ist erst in einigen Tagen ein Ergebnis zu erwarten.

    Legionellen sind Bakterien, die natürlicherweise in geringer Konzentration im Wasser vorkommen. In Warmwasserversorgungsanlagen von Großgebäuden und künstlichen wasserführenden Systemen (z.B. Kühltürmen, Whirlpools, Befeuchtungsanlagen, Springbrunnen etc.) kann es unter bestimmten Bedingungen zu einem vermehrten Wachstum dieser Bakterien kommen.

    Die Übertragung erfolgt durch das Einatmen eines fein zerstäubten Legionellen-haltigen Wassernebels. Das Trinken von legionellenbelastetem Wasser stellt dagegen kein gesundheitliches Risiko dar, auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt.

    Mögliche Ansteckungsquellen sind Duschen, Luftbefeuchter, Wasserhähne, Whirlpools, Wasserfontänen und ähnliches, ebenso kann von nicht hinreichend gewarteten Kühltürmen ein Übertragungsrisiko ausgehen.

    Legionellen können beim Menschen die Legionärskrankheit, eine schwere Form der Lungenentzündung, auslösen, die eine antibiotische Therapie erforderlich macht. Milde Verläufe ohne Lungenentzündung sind auch möglich und werden als Pontiac-Fieber bezeichnet. Diese Erkrankung heilt meist von selbst innerhalb von zwei bis fünf Tagen aus. Ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben Personen mit geschwächtem Immunsystem, mit chronischen Lungenerkrankungen sowie Raucherinnen und Raucher.

  • Gmunden: 27-jähriger Pkw Lenker drängte Rennradfahrer von Straße ab

    Ein 60-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden war am 3. August 2026 um die Mittagszeit mit seinem Rennrad auf der Franz Thomas-Straße im Gemeindegebiet von Gmunden unterwegs. Plötzlich fuhr ihm ein nachkommender Pkw auf den Hinterreifen und drängte ihn in weiterer Folge seitlich von der Straße ab. Der 60-Jährige kam dabei zu Sturz. Der Lenker, bei dem es sich um einen 27-jährigen türkischen Staatsangehörigen aus dem Bezirk Gmunden handelt, parkte den Pkw, stieg aus und wurde gegenüber dem Radfahrer handgreiflich. Der Radfahrer wurde bei dem Vorfall verletzt und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Im Anschluss erstattete er Anzeige bei der Polizei.

  • 25-Jähriger mit Co2-Waffe in Zug unterwegs

    Bei einer Routinekontrolle in einem Personenzug am Bahnhof Wels ging der Polizei am Abend des 3. August 2026 ein 25-Jähriger aus dem Bezirk Grieskirchen ins Netz, welcher eine Co2-Waffe mit sich führte. Gegen den Mann war bereits ein behördliches Waffenverbot verhängt worden. Außerdem fanden die Beamten bei dem 25-Jährigen geringe Mengen an Suchtmittel vor. Er wird angezeigt.

  • Taubenfütterungsverbot im Linzer Stadtgebiet kommt: Verordnung schon in Vorbereitung!

    Jetzt kommen Maßnahmen gegen Taubenpopulation zum Schutz von Gesundheit und Wohnqualität.

    Stadtrat Michael Raml ()FPÖ) setzt auf Fütterungsverbot, Prävention und Zusammenarbeit mit den Wohnbauträgern

    Der städtische Sicherheitsausschuss arbeitet bereits an einer ortspolizeilichen Verordnung, die ein Taubenfütterungsverbot im Stadtgebiet vorsieht.

    Ziel ist es, die unkontrollierte Vermehrung der Tauben einzudämmen und dadurch auch die Verschmutzung sowie gesundheitliche Belastungen für die Bevölkerung zu reduzieren.

    Nach einer Beschlussfassung soll die Einhaltung der Verordnung künftig durch den Ordnungsdienst kontrolliert werden.

    Zunehmende Verschmutzungen durch Tauben im Linzer Stadtgebiet stellen nicht nur ein Ärgernis dar, sondern können auch gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Besonders in Wohnanlagen sorgen sich einnistende Tauben und Taubenkot auf Balkonen, Fensterbänken sowie in allgemeinen Wohnbereichen immer wieder für Beschwerden.

    Neben der geplanten Einschränkung von Taubenfütterungen im öffentlichen Raum sieht Raml insbesondere bauliche Vorkehrungen als wichtigen Hebel. Dazu zählen geeignete und tierschutzgerechte Schutzmaßnahmen an Balkonen, Fassaden oder Dachbereichen, die eine dauerhafte Ansiedlung von Tauben verhindern.

    Ebenso wichtig sind Information und Aufklärung, um das Bewusstsein für die negativen Folgen der Taubenfütterung zu stärken und Fehlverhalten möglichst früh zu vermeiden.

  • Suchaktion nach vermutetem Badeunfall

    Zu einer großen Suchaktion nach einem 15-Jährigen aus dem Bezirk Braunau kam es am 3. August 2026 im Gemeindegebiet von Tiefgraben. Der 15-Jährige war abends zusammen mit seinem 17-jährigen Bruder und einer 63-Jährigen am Irrsee schwimmen. Der Bruder und die 63-Jährige fuhren dabei mit einem Klappboot das Ufer entlang in Richtung Zell am Moos, wobei der 15-Jährige die beiden mit etwas Abstand schwimmend begleitete. Als die 63-Jährige gegen 19:06 Uhr plötzlich den Sichtkontakt zu dem 15-Jährigen verlor, fuhren sie zurück zum Badeplatz und setzten einen Notruf ab. Es wurde unmittelbar darauf eine Suchaktion eingeleitet an der die Polizei, die Wasserrettung und die Feuerwehr beteiligt waren. Auch die Rettung und der Notarzthubschrauber hielten sich bereit. Um 19:25 Uhr konnte die Besatzung eines Feuerwehrbootes den 15-Jährigen wohlauf im Wasser schwimmend in der Nähe des Badeplatzes Tiefgraben vorfinden. Der 15-Jährige war bis nach Zell am Moos und wieder zurück nach Tiefgraben geschwommen. Er hat wohlbehalten wieder mit seinen Begleitpersonen zusammengefunden.

  • Planquadrat in der Linzer Innenstadt: Drogen und Waffen gefunden!

    Am 3. August 2026 fand nachmittags und abends in der Linzer Innenstadt ein Planquadrat im Bereich Volksgarten, Schillerpark, südliche Landstraße und Hessenpark statt. Durch die eingesetzten Streifen konnten folgende Ergebnisse erzielt werden: drei Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz, eine Anzeige nach dem Waffengesetz, vier Anzeigen aufgrund von Verkehrsübertretungen – davon eine Vorführung zur Landesregierung, zwei Anzeigen nach dem Meldegesetz, eine Anzeige betreffend Alkoholverbot im Park, eine Kennzeichenabnahme, vier Organmandate, acht Aufenthaltsermittlungen für die Justizbehörde, 75 Identitätsfeststellungen sowie die Sicherstellung geringer Mengen an Suchtmittel und eines Pfeffersprays.