Kategorie: Uppr News

  • Oberösterreichs Bootsverleihe im großen Preischeck – Vergleichen lohnt sich

    Wie jedes Jahr ließ auch heuer das Konsument/innenschutz-Ressort des Landes Oberösterreich die Preise von Bootsverleihen im Land durch die Preisaufsicht vergleichen. Vorweg ist erfreulich, dass alle Bootsvermieter/innen im Land ihre Preise korrekt ausgezeichnet haben. Erhoben wurden die Mietpreise für je eine Stunde von Elektrobooten, Tretbooten, Ruderbooten, Stand Up Paddles sowie Segelbooten. Vereinzelt kann man Boote auch nur für eine halbe Stunde mieten, längere Mietzeiten sind selbstverständlich auch möglich. „Bevor man sich ein Boot ausborgt, ist es gut, die Preise zu vergleichen. In Oberösterreich gibt es auf jedem größeren See ein gutes Verleih-Angebot. Wichtig beim Ausleihen von Booten aller Art ist aber immer, dass ausreichende Schwimmfähigkeiten vorhanden sind, sollte der Ernstfall eintreten“, so der für Konsument/innenschutz zuständige Landesrat Stefan Kaineder.

    Die Preiserhebungen wurden in den Bezirken Gmunden (Wolfgangsee, Hallstättersee und Traunsee), Kirchdorf (Gleinkersee und Stausee Klaus) und Vöcklabruck (Attersee, Mondsee und Irrsee) durchgeführt. Insgesamt wurden die Preise bei 18 Bootsvermietungen erhoben.

    Elektroboote kann man sich auf oberösterreichischen Seen schon um 24 Euro pro Stunde ausborgen (Mondsee), aber auch bis zu 60 Euro pro Stunde bezahlen (Hallstättersee). Ruderboote gibt es am Irrsee um 9 Euro pro Stunde, am Wolfgangsee bezahlt man das Doppelte (18 Euro/Stunde). Am Stausee in Klaus oder am Gleinkersee kostet eine Stunde Tretboot fahren 15 Euro, am Attersee muss man dafür bis zu 35 Euro bezahlen. Stand up Paddles gibt es von 10 Euro pro Stunde (Stausee Klaus) bis zu 25 Euro pro Stunde (Hallstättersee). Segelboote kosten je nach Größe mehr oder weniger, ein Richtwert sind hier am Attersee oder am Mondsee rund 50 Euro pro Stunde.

    Aussendung Land OÖ

  • AK erreicht 11.000 Euro für zahnärztliche Assistentin: Arbeitgeber wollte 336 Plusstunden nicht zahlen

    Beinahe sechseinhalb Jahre lang arbeitete eine Linzerin bei einem Zahnarzt im Zentralraum als zahnärztliche Assistentin. Das Arbeitsverhältnis endete durch einvernehmliche Auflösung. Offen waren 336 Plusstunden, die die Angestellte über die Jahre hinweg in einem Zeitkonto Monat für Monat mitgenommen hatte. Ihr Arbeitgeber weigerte sich zuerst, ihr diese zu bezahlen. Erst als die AK einschritt, kam die Frau zu ihrem Geld.

    Die zahnärztliche Assistentin hatte vorbildlich ihre Plusstunden Monat für Monat dokumentiert. Zum Zeitpunkt der einvernehmlichen Auflösung wies ihr Zeitkonto 336 Mehrarbeitsstunden aus. Diese hätte der Arbeitgeber inklusive Zuschlägen bei der Endabrechnung auszahlen müssen. Das tat er aber nicht. Außerdem stellte er ihr ein Dienstzeugnis aus, auf dem wesentliche Aufgabenbereiche der Frau nicht angeführt waren.

    Die Frau wandte sich an die Arbeiterkammer Oberösterreich. Diese intervenierte beim Arbeitgeber, der zwar das Dienstzeugnis korrigierte, die Plusstunden aber nicht zahlen wollte. Er meinte, diese seien schon verjährt und deswegen nicht zu bezahlen. Die AK stellte klar, dass es aufgrund des Zeitkontos weder Verfall noch Verjährung gab, wonach alle offenen Stunden zu zahlen seien. Am Ende musste sie Klage einreichen, damit die Frau zu ihrem Geld kam. Noch vor der ersten Gerichtsverhandlung zahlte der Arbeitgeber schließlich die offenen 11.000 Euro brutto.

    AK warnt vor Verfallsfristen
    AK-Präsident Andreas Stangl rät AK-Mitgliedern, sich bei offenen Entgeltansprüchen, so schnell wie möglich an den Betriebsrat, die Gewerkschaft oder die Arbeiterkammer zu wenden. In der Regel gibt es eine dreijährige Verjährungsfrist. In vielen Kollektivverträgen oder einzelnen Arbeitsverträgen sind aber deutlich kürzere Verfallsfristen für bestimmte Entgeltansprüche vorgesehen. Werden diese nicht rechtzeitig von den Beschäftigten geltend gemacht, können sie nicht mehr eingebracht werden. „Die AK setzt sich vehement für die Abschaffung der Verfallsfristen ein. Wichtig ist, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer rasch zur AK kommen, wenn sie Bestandteile ihres Lohns oder Gehalts nicht bezahlt bekommen“, sagt Stangl.

  • Alkoholisierte Radfahrer gestoppt – einer hatte 2,14 Promille!

    Eine Polizeistreife ist am 25. Juli 2026 gegen 17 Uhr auf der B1 in Asten auf zwei Radfahrer aufmerksam geworden, welche in ausgeprägten Schlangenlinien fuhren und wiederholt zu weit nach links auf die Fahrbahn gerieten. Aufgrund der auffälligen Fahrweise war ein gefahrloses Überholen durch die nachfolgenden Fahrzeuge nicht möglich. Die beiden Radfahrer, 41 und 42 Jahre, konnten schließlich angehalten und kontrolliert werden. Ein durchgeführter Alkotest ergab beim 42-Jährigen aus dem Bezirk Steyr-Land einen Wert von 2,14 Promille. Der 41-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land verweigerte den Alkotest. Beide werden angezeigt.

  • Eferding PKW prallte gegen Böschung

    Ein Verkehrsunfall mit Verletzung ereignete sich am 27. Juli 2026 gegen 6:30 Uhr im Gemeindegebiet von Hinzenbach. Ein 18-jähriger Lenker aus Niederösterreich lenkte seinen PKW auf der B129 aus Richtung Eferding kommend in Richtung Prambachkirchen. In einer dortigen Linkskurve kam der Lenker von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Böschung. Das Fahrzeug des 18-jährigen Lenkers kam auf der Fahrerseite zu Liegen. Der Lenker erlitt durch diesen Unfall Verletzungen unbestimmten Grades und wurde nach der Erstversorgung durch die Rettung ins Klinikum Wels gebracht.

  • 156 km/h im Ortsgebiet: Motorrad beschlagnahmt

    Bei Geschwindigkeitskontrollen am 27. Juli 2026 gegen 5:30 Uhr in Wels wurde ein Motorrad-Lenker mit stark überhöhter Geschwindigkeit im Ortsgebiet festgestellt. Ein 26-jähiriger Motorrad-Lenker aus Wels lenkte sein Motorrad auf der Salzburger Straße, wobei er im Ortsgebiet bei erlaubter Geschwindigkeit von 50 km/h mit einer Geschwindigkeit von 156 km/h gemessen wurde. Nach erfolgter Nachfahrt erfolgte die Anhaltung des Lenkers in Gunskirchen. Aufgrund der erheblichen Geschwindigkeitsübertretung wurde dem 26-Jährigen der Führerschein vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Des Weiteren wurde das Motorrad vor Ort vorläufig beschlagnahmt. Er wird angezeigt.

  • Lenkerin wurde schwarz vor Augen: PKW kollidierte mit Gartenzaun

    Zu einem Verkehrsunfall kam es am 26. Juli 2026 gegen 23 Uhr auf der Salzburger Straße in Wels. Kurz nach einem Kreuzungsbereich kam eine 21-jährige Lenkerin aus Linz von der Fahrbahn ab und kollidierte mit dem dort befindlichen Gartenzaun. Laut Zeugenaussagen dürfte die Lenkerin mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. Die Lenkerin konnte von den Einsatzkräften neben dem PKW liegend vorgefunden werden, wobei sie kurz nicht ansprechbar war. Sie wurde vom Notarzt und der Rettung erstversorgt und im Anschluss mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Klinikum Wels eingeliefert. Im Rettungswagen gab die Lenkerin an, dass ihr schwarz vor Augen wurde und es kein zweites Fahrzeug am Unfall beteiligt war.

  • Achtung: Fund von Kriegsrelikten – Platzverbot am Nussensee

    Nach dem Fund von Kriegsrelikten am derzeit ausgetrockneten Nussensee im Gemeindegebiet von Bad Ischl verständigte ein 35-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden am Abend des 25. Juli 2026 die Polizei. Bei den Kriegsrelikten handelte es sich um Zugzünder aus dem 2. Weltkrieg. Die Bezirkshauptmannschaft Gmunden verfügte ein Platzverbot und der Entminungsdienst des Österreichischen Bundesheeres wurde in Kenntnis gesetzt.
    Am Vormittag des 26. Juli 2026 wurde mit der Räumung begonnen. Während der Bergungsarbeiten erhielten die Beamten einen Hinweis über weitere auffällige Gegenstände entlang des Uferbereiches, weshalb der Suchradius erweitert werden musste. Im Zuge der ausgedehnten Such- bzw. Räumungsaktion konnten insgesamt zirka 200kg Munitions-, Zünd- und Sprengmaterial sichergestellt werden. Außerdem wurden auch zwei Stück 1kg-TNT-Sprengsätze freigelegt und durch den Entminungsdienst gesichert. Die gesicherten Gegenstände wurden vom Entminungsdienst nach Abschluss der Räumungsarbeiten abtransportiert. Aufgrund der hohen Gefährdungslage durch die aufgefundenen Kriegsrelikte für Touristen, Badegäste und Anrainer weitete die Bezirkshauptmannschaft das Platzverbot auf den gesamten Uferbereich, sowie den angrenzenden Wanderweg rund um den Nussensee aus.

  • Mopedsturz – Beifahrerin schwer verletzt

    Zu einem Mopedsturz kam es am 26. Juli 2026 gegen 17:45 Uhr im Gemeindegebiet von Michaelnbach. Eine 16-Jährige aus dem Bezirk Grieskirchen fuhr dabei mit ihrem Moped auf der Gemeindestraße Oberreitbach Richtung Unterreitbach. Im Ortschaftsbereich von Oberreitbach kam sie auf der nassen Fahrbahn ins Rutschen und zu Sturz. Während die Lenkerin unverletzt blieb, wurde ihre auf dem Sozius mitfahrende 15-jährige Freundin aus dem Bezirk Grieskirchen schwer verletzt. Sie wurde ins Klinikum Wels eingeliefert.

  • Ansfelden: Belarusse mit 201 km/h durch den 100er: Auto vorläufig beschlagnahmt

    Mit einer vorläufigen Beschlagnahme seines Autos endete die Fahrt eines 36-jährigen Belarussen am 26. Juli 2026 gegen 10:15 Uhr. Eine Zivilstreife der Autobahnpolizeiinspektion Seewalchen wurde auf den Wagen aufmerksam, weil der Fahrer auf der Westautobahn immer wieder dicht auf andere Fahrzeuge auffuhr. Im Bereich von Allhaming wurde der Lenker zunächst bei erlaubten 130 km/h mit 196 km/h und danach bei erlaubten 100 km/h sogar mit 201 km/h gemessen. Bei der Anhaltung an der Autobahnraststation Ansfelden Süd teilte der Mann den Polizisten mit, dass er schnell zu seinem Wohnsitz in Polen habe wollen. Sein Führerschein wurde vorläufig abgenommen und das Auto vorläufig beschlagnahmt. Außerdem wurden Sicherheitsleistungen in der Höhe von € 2.430,- eingehoben.

  • Wels: Mit getuntem Scooter alkoholisiert unterwegs

    Während ihres Streifendienstes wurden Polizisten am 25. Juli 2026 gegen 17:30 Uhr auf einen E-Scooter-Fahrer aufmerksam, der auf der Fahrradstraße an der Traun augenscheinlich zu schnell unterwegs war und alle anderen Verkehrsteilnehmer überholte. Die Fahrradstraße war aufgrund des guten Wetters äußerst gut frequentiert und Passanten echauffierten sich offensichtlich über das Verhalten des Scooterfahrers. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Scooter über eine Spitzenleistung von 1.000 Watt und eine Bauartgeschwindigkeit von 45 km/h verfügte. Der Lenker, ein 28-jähriger Slowake aus Wels, zeigte sich einsichtig und gab an, schon einmal wegen des Scooters beanstandet worden zu sein. Er suche aber das Adrenalin, das er durch das Fahren des zu schnellen Scooters verspüre. Der 28-Jährige machte zudem einen beeinträchtigen Eindruck, was auch der Alkotest bestätigte. Dieser ergab 0,76 Promille. Er wird mehrfach angezeigt.