Ein aufmerksamer Radfahrer traute seinen Augen nicht, als er am 3. September 2026 gegen 16:30 Uhr im Gemeindegebiet von Schlatt einen Papagei im Gebüsch sitzen sah. An einem Baumstamm war zudem ein Brutkasten montiert. Die Tierrettung schritt ein und konnte diesen und zwei weitere Papageien einfangen und entsprechend versorgen. Im Brutkasten konnten außerdem sechs Eier gefunden werden. In der Zwischenzeit gelang es der Tierrettung weitere Tier einzufangen, der Einsatz läuft jedoch noch, weil noch Papageien unterwegs sein dürften. Die Ermittlungen der Polizei ergaben einen Tatverdacht gegen einen 38-jährigen Oberösterreicher. Die Ermittlungen laufen.
Kategorie: Uppr News
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Alkoholisierter E-Scooterfahrer verlor bei Sturz seine Brille
Zu einem Sturz mit einem E-Scooter kam es am 6. September 2026 gegen 1:40 Uhr im Gemeindegebiet von Vorchdorf. Ein 59-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden fuhr dabei auf der Haresauer Straße von einer Feier nach Hause. Dort stürzte er und fiel mehrere Meter eine bewaldete Böschung hinunter. Dabei verlor er seine Brille und konnte sich nicht mehr orientieren. Weil er seinen Weg retour nicht mehr fand verständigte er Rettung, Feuerwehr und Polizei. Die Einsatzkräfte befreiten ihn aus seiner misslichen Lage. Der Alkotest ergab 1,82 Promille. Der Mann wurde leicht verletzt und benötigte keine medizinische Hilfe. Er wird angezeigt.
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Kollerschlag: Unfall mit E-Bike
Zu einem Unfall mit einem E-Bike kam es am 5. September 2026 gegen 18:40 Uhr im Gemeindegebiet von Kollerschlag. Eine 14-Jährige aus dem Bezirk Rohrbach fuhr dabei mit ihrem Elektrofahrrad in der Ortschaft Lengau auf der abschüssigen Fahrbahn Richtung L1530. In die Gegenrichtung fuhr eine 24-Jährige aus dem Bezirk Rohrbach mit ihrem PKW. In einem Waldstück kam es in einer unübersichtlichen Kurve zur seitlichen Kollision. Dadurch stürzte die Jugendliche von ihrem Fahrrad. Sie erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde vom Rettungshubschrauber ins Klinikum Rohrbach eingeliefert.
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Bergsteiger im Bereich der Randkluft am Hohen Dachstein aus Gletscherspalte gerettet
Am 6. September 2026 kam es gegen 17:30 Uhr zu einem Absturz einer Seilschaft in eine Gletscherspalte im Bereich der Randkluft am Hohen Dachstein. Zwei Freunde aus Deutschland, 32 und 39 Jahre alt, erreichten am Samstagnachmittag nach dem Aufstieg über den „Schulteranstieg“ den Gipfel des Hohen Dachstein. Für den Abstieg wählten die beiden Männer die Variante über den „Randkluftsteig“. Die zwei Freunde waren für die Klettersteige entsprechend ausgerüstet und hatten bis zum Ende der Kletterpassagen wenig Schwierigkeiten. Der Randkluftsteig endet jedoch auf einer Seehöhe von 2700m im oberen Bereich des derzeit stark durch Spalten bedeckten Hallstätter Gletschers. Die beiden beschlossen, das etwa 40 Grad steile Eisfeld als Gletscherseilschaft, verbunden durch ein 10 Meter Seilstück, gleichzeitig abzusteigen. Nur wenige Meter am steil abfallenden Gletscher verlor der Hintere der Seilschaft den Halt und kam zu Sturz. Durch das Abgleiten des ersten Bergsteigers wurde auch der zweite Mann mitgerissen und beide stürzten in eine darunterliegende Gletscherspalte. Trotz schwerer Verletzungen konnte einer der beiden noch ein Notruf absetzten. Bergretter aus der Steiermark und Alpinpolizisten aus Oberösterreich begaben sich mit der Dachstein Südwandbahn und zeitgleich mit dem Polizeihubschrauber zum Unfallort. Die ersten Einsatzkräfte waren nach circa einer Stunde am Unfallort und mussten feststellen, dass sich die zwei Bergsteiger schwer verletzt rund 15 Meter tief in einer nur schwer erreichbaren Gletscherspalte befanden. Da aufgrund des starken Windes, des Nebels und der bereits einsetzenden Dunkelheit eine Rettung durch einen Notarzthubschrauber nicht möglich war, wurden zur Erstversorgung Bergretter zu den Verunfallten abgeseilt. Zeitgleich wurde ein aufwändiger terrestrischer Abtransport durch die Einsatzkräfte vorbereitet. Erst gegen 3 Uhr konnte der letzte Verletzte an einem geeigneten Zwischenlandeplatz an einen nachtflugtauglichen Notarzthubschrauber übergeben werden.
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Achtung: Betrüger gaben sich in Schärding als Polizisten aus: Pensionist legte Wertsachen vor Türe
Ein 87-Jähriger aus dem Bezirk Schärding erhielt am 28. August 2026 einen Anruf, bei dem sich der Anrufer als Kriminalbeamter ausgab. Dieser suggerierte dem Pensionisten, dass die Polizei eine Einbrecherbande erwischt habe. Bei der Bande hätten sie einen Zettel gefunden, auf dem potentielle weitere Opfer notiert gewesen wären. Auch der Name des 87-Jährigen scheine dort auf. Ein paar Tage später erhielt das Opfer einen neuerlichen Anruf, bei dem ihm mitgeteilt wurde, er solle seine Goldmünzen mit möglichst wenig Fingerabdrücken vor die Haustüre legen, da diese von den Kriminalbeamten abgeholt werden würden. Auch solle er sich im Haus unauffällig verhalten und sich so wenig wie möglich sehen lassen. Dem kam der Pensionist nach und die Münzen wurden von den Unbekannten abgeholt. Bei einem abermaligen Telefonat wieder ein paar Tage danach schafften es die Täter, den Mann dazu zu bewegen seine Sparbücher aufzulösen und das von der Bank abgeholte Bargeld wiederum vor der Haustür abzulegen. Auch das Geld wurde wenig später abgeholt. Nachdem der Mann danach nichts mehr von den vermeintlichen Polizisten hörte, kam ihm der Verdacht, einem Betrug zum Opfer gefallen zu sein und er verständigte die Polizei. Von den unbekannten Tätern fehlt jede Spur. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.
So schützen Sie sich vor Anrufbetrügern
» Geben Sie keine Details über Ihr Vermögen preis!
» Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, erfinden Sie eine Ausrede und legen Sie auf!
» Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung!
» Fordern Sie von angeblichen Polizistinnen oder Polizisten einen Dienstausweis!
» Übergeben Sie niemals Geld, Gold oder Schmuck an Unbekannte!
» Halten Sie im Zweifelsfall Rücksprache mit den angeblich betroffenen Personen oder kontaktieren Sie Vertrauenspersonen aus Ihrem persönlichen Umfeld!
» Wenn Sie sich doch dazu hinreißen lassen, extra Geld abzuheben: sprechen Sie den oder die Bankangestellte/n an und erklären Sie die Angelegenheit. Nehmen Sie die Bedenken und Warnungen der Bank ernst.
» Geben Sie niemals Ihre Bankdaten am Telefon bekannt!
» Rufen Sie die Polizei unter 133 und melden Sie den Vorfall. Fragen Sie nach, ob der Sachverhalt stimmen kann.WICHTIG: Die Polizei fordert von Ihnen Geld KEIN Geld und erkundigt sich NICHT über Ihr Vermögen. Die Polizei kommt auch NICHT zu Ihnen nach Hause, um Ihr Vermögen sicherzustellen.
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Umfahrung Weyer: Aktuelle Verkehrszählungen zeigen Entlastung der Ortsdurchfahrt
Ein Jahr nach der Inbetriebnahme der Umfahrung Weyer liegen nun aktuelle Zahlen zur tatsächlichen Verkehrswirkung vor. Die im Juni 2026 durchgeführten Verkehrszählungen zeigen eine deutliche Verlagerung des Verkehrs von den bisherigen Ortsdurchfahrten auf die neue Umfahrung. Im Rahmen der Folgeprüfung wurde zudem festgestellt, dass die beiden Empfehlungen aus der ursprünglichen Prüfung vollständig umgesetzt wurden.
Um die tatsächliche Wirkung der Umfahrung beurteilen zu können, wurde bereits im Juni 2025 eine Verkehrszählung vor der Inbetriebnahme durchgeführt. Ein Jahr später folgte die „Nachher-Zählung“ an denselben sowie an zusätzlichen Messstellen in den Ortsdurchfahrten und auf der Umfahrung. Dadurch ist ein direkter Vergleich der Verkehrssituation möglich.
Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Entlastungswirkung: In der Waidhofnerstraße wurden 3.732 Fahrzeuge pro Werktag auf die Umfahrung verlagert. Das entspricht 61 Prozent des dort ermittelten durchschnittlichen werktäglichen Verkehrs von 6.167 Fahrzeugen. Im Bereich Unterer Markt wurden 4.689 Fahrzeuge beziehungsweise 67 Prozent von insgesamt 6.989 Fahrzeugen auf die Umfahrung verlagert.
„Die Zahlen zeigen deutlich: Der Verkehr ist nicht einfach weniger geworden, sondern er wurde dorthin verlagert, wo er hingehört – auf die Umfahrung. Während das Verkehrsaufkommen auf den wesentlichen Zulaufstrecken weitgehend stabil geblieben ist, konnten in der Waidhofnerstraße 61 Prozent und im Bereich Unterer Markt 67 Prozent des Verkehrs auf die neue Strecke verlagert werden. Genau dafür wurde die Umfahrung Weyer gebaut“, betont Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner.
Verkehrsaufkommen auf der B 121 weitgehend stabil
Dass die Entlastung tatsächlich auf die neue Umfahrung zurückzuführen ist, zeigt auch die Entwicklung auf den Zulaufstrecken. Auf der B 121 blieb das Verkehrsaufkommen im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil. Am Messpunkt bei Kilometer 40,2 wurden im Juni 2025 durchschnittlich 5.376 Fahrzeuge pro Werktag gezählt, im Juni 2026 waren es 5.396. Bei Kilometer 41,5 sank der Wert leicht von 6.282 auf 6.120 Fahrzeuge beziehungsweise um rund drei Prozent.Damit zeigt sich: Der Verkehr ist insgesamt nicht einfach verschwunden. Vielmehr nutzt ein erheblicher Teil der Fahrzeuge heute die neue Umfahrung anstelle der bisherigen Route durch Weyer.
Auch der Vergleich mit den ursprünglichen Verkehrsprognosen ist bemerkenswert. Für die Waidhofnerstraße wurde in der Verkehrsuntersuchung 2019 für das Jahr 2035 von einem Umlagerungseffekt von 68 Prozent ausgegangen. Bereits ein Jahr nach der Inbetriebnahme werden 61 Prozent erreicht. Im Bereich Unterer Markt beträgt die derzeit gemessene Verlagerung 67 Prozent. Durch ein von der Gemeinde Weyer beantragtes Durchfahrtsverbot soll dort eine weitere Verlagerung erreicht werden.
„Die Umfahrung Weyer hält, was sie versprochen hat. Bereits ein Jahr nach der Inbetriebnahme sehen wir eine massive Entlastungswirkung. Besonders in der Waidhofnerstraße liegen wir mit 61 Prozent schon heute nahe an jener Verkehrsverlagerung, die ursprünglich für 2035 angenommen wurde. Entscheidend ist aber, was davon in Weyer ankommt: weniger Verkehr im Ortszentrum und damit eine spürbare Verbesserung für den Ort“, so Steinkellner.
Im Rahmen der Folgeprüfung wurde die durchgeführte Verkehrsuntersuchung als vollständig umgesetzt beurteilt. Ebenso wurde die Empfehlung zur Aktualisierung und Meldung der Folgeausgaben vollständig umgesetzt.
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Mondsee: Arbeiter von Dach gestürzt
Ein schwerer Arbeitsunfall ereignete sich am 4. September 2026 gegen 14:50 Uhr im Gemeindegebiet von Mondsee. Ein 15-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck wurde dabei schwer verletzt.
Der Jugendliche befand sich zum Unfallzeitpunkt auf dem Dach und hinter ihm war eine Lücke. Als er einen Schritt zurück machte, fiel er durch die Lücke und landete 4 bis 5 Meter darunter auf einer Zwischenwand. Nach der notärztlichen Erstversorgung und Rettung durch die Feuerwehr wurde er mit dem Rettungshubschrauber ins UKH Salzburg geflogen. -
Neuer Gehweg und Fahrbahnsanierung: 456.000 Euro für L1416 Schacherbergstraße zwischen Schwertberg und Winden
Das Land Oberösterreich setzt einen weiteren wichtigen Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Gemeindegebiet von Schwertberg. Entlang der L1416 Schacherbergstraße wird zwischen Schwertberg und Winden auf einer Länge von rund 700 Metern ein neuer Gehweg errichtet. Gleichzeitig wird die Fahrbahn verbreitert und umfassend erneuert. Die Gesamtinvestition für die Baulose „GW Winden“ und „BA Winden“ beträgt rund 456.000 Euro.
Der neue Gehweg erstreckt sich von km 6,738 bis km 7,435 und schafft eine sichere Verbindung zwischen der Ortschaft Schwertberg und Winden. Durch die Trennung vom Fahrzeugverkehr wird die Sicherheit für Fußgänger entlang dieses Straßenabschnittes wesentlich verbessert. Gleichzeitig wird die Verkehrsführung an die künftigen Anforderungen angepasst.
„Mit dem neuen Gehweg schaffen wir zwischen Schwertberg und Winden eine sichere Verbindung für Fußgänger. Gleichzeitig nutzen wir die Bauarbeiten, um die Fahrbahn zu verbreitern und grundlegend zu erneuern. Damit investieren wir nicht nur in mehr Verkehrssicherheit, sondern machen diesen Straßenabschnitt auch fit für die kommenden Jahre“, betont Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner.
Umfassende Erneuerung der Fahrbahn
Im Zuge der Baumaßnahmen wird neben der Errichtung des Gehweges auch die Straßenentwässerung erneuert. Für die Verbreiterung der Fahrbahn wird der Straßenoberbau entsprechend ertüchtigt. Dazu werden die ungebundenen Schichten verbessert und die bituminösen Schichten der gesamten Fahrbahn vollständig erneuert.Ein wesentlicher Bauabschnitt steht bereits im September bevor: Die Asphaltierung der Hauptfahrbahn ist für die Kalenderwoche 37, von 7. bis 13. September 2026, vorgesehen. Die Asphaltierung des neuen Gehweges folgt in der Kalenderwoche 40, von 28. September bis 4. Oktober 2026.
Die Arbeiten werden unter Aufrechterhaltung des Verkehrs durchgeführt. Während der Bauzeit ist daher mit vorübergehenden Behinderungen im Bereich der L1416 Schacherbergstraße zu rechnen.
Rund 456.000 Euro für Verkehrssicherheit und Infrastruktur
Mit der Kombination aus neuem Gehweg, Fahrbahnverbreiterung, Erneuerung des Straßenoberbaus und Verbesserung der Entwässerung wird der gesamte Abschnitt zwischen Schwertberg und Winden nachhaltig aufgewertet. -
Neuer Gehweg und Fahrbahnsanierung: 456.000 Euro für L1416 Schacherbergstraße zwischen Schwertberg und Winden
Das Land Oberösterreich setzt einen weiteren wichtigen Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Gemeindegebiet von Schwertberg. Entlang der L1416 Schacherbergstraße wird zwischen Schwertberg und Winden auf einer Länge von rund 700 Metern ein neuer Gehweg errichtet. Gleichzeitig wird die Fahrbahn verbreitert und umfassend erneuert. Die Gesamtinvestition für die Baulose „GW Winden“ und „BA Winden“ beträgt rund 456.000 Euro.
Der neue Gehweg erstreckt sich von km 6,738 bis km 7,435 und schafft eine sichere Verbindung zwischen der Ortschaft Schwertberg und Winden. Durch die Trennung vom Fahrzeugverkehr wird die Sicherheit für Fußgänger entlang dieses Straßenabschnittes wesentlich verbessert. Gleichzeitig wird die Verkehrsführung an die künftigen Anforderungen angepasst.
„Mit dem neuen Gehweg schaffen wir zwischen Schwertberg und Winden eine sichere Verbindung für Fußgänger. Gleichzeitig nutzen wir die Bauarbeiten, um die Fahrbahn zu verbreitern und grundlegend zu erneuern. Damit investieren wir nicht nur in mehr Verkehrssicherheit, sondern machen diesen Straßenabschnitt auch fit für die kommenden Jahre“, betont Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner.
Umfassende Erneuerung der Fahrbahn
Im Zuge der Baumaßnahmen wird neben der Errichtung des Gehweges auch die Straßenentwässerung erneuert. Für die Verbreiterung der Fahrbahn wird der Straßenoberbau entsprechend ertüchtigt. Dazu werden die ungebundenen Schichten verbessert und die bituminösen Schichten der gesamten Fahrbahn vollständig erneuert.Ein wesentlicher Bauabschnitt steht bereits im September bevor: Die Asphaltierung der Hauptfahrbahn ist für die Kalenderwoche 37, von 7. bis 13. September 2026, vorgesehen. Die Asphaltierung des neuen Gehweges folgt in der Kalenderwoche 40, von 28. September bis 4. Oktober 2026.
Die Arbeiten werden unter Aufrechterhaltung des Verkehrs durchgeführt. Während der Bauzeit ist daher mit vorübergehenden Behinderungen im Bereich der L1416 Schacherbergstraße zu rechnen.
Rund 456.000 Euro für Verkehrssicherheit und Infrastruktur
Mit der Kombination aus neuem Gehweg, Fahrbahnverbreiterung, Erneuerung des Straßenoberbaus und Verbesserung der Entwässerung wird der gesamte Abschnitt zwischen Schwertberg und Winden nachhaltig aufgewertet. -
Gegen Ruhezeiten verstoßen: LKW-Lenker freute sich über Kontrolle
Er sei froh „erwischt“ worden zu sein, teilte ein 35-jähriger rumänischer Lastwagenfahrer Polizisten mit, die soeben mehrere schwere Verstöße gegen die Ruhezeiten bei ihm herausgefunden hatten.
Bei der Kontrolle eines Klein-LKW am 3. September 2026 gegen 11:40 Uhr am Kontrollplatz Kematen an der A8 fiel Beamten der Landesverkehrsabteilung auf, dass der Lenker Aufzeichnungen auf seiner Fahrerkarte verfälscht hatte. Er hatte weite Strecken zurückgelegt und diese nicht als Bereitschaftszeit, sondern als Ruhezeit erfasst. So ergab es sich, dass der Mann 13 Tage durchgehend ohne tatsächliche Ruhezeit im Einsatz war. Insgesamt stellten die Polizisten 12 „sehr schwerwiegende“ Verstöße hinsichtlich der Ruhezeit fest. Außerdem fielen ihnen auch am LKW mehrere schwere Mängel auf – unter anderem lösten sich große Teile eines Reifens ab. Die Weiterfahrt durfte er nicht mehr antreten. Stattdessen musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen und wird bei Bezirkshauptmannschaft und Staatsanwaltschaft angezeigt. Dass er keine ordentlichen Pausen mache, nerve ihn selbst, teilte er den Polizisten mit. Letztendlich müsse er jedoch tun, was sein Chef ihm sage. -
Motorradlenker prallte gegen PKW-Heck: Notärztlichen Versorgung nötig!
Ein 23-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck fuhr am 3. September 2026 gegen 17:15 Uhr mit seinem Motorrad auf der B151, Attersee Bundesstraße von Lenzing kommend Richtung Seewalchen. Im Gemeindegebiet von Seewalchen prallte er gegen den vor ihm fahrenden PKW, gelenkt von einer 22-jährigen Kroatin aus dem Bezirk Wels-Land, die gerade links abbiegen wollte und deshalb langsamer geworden war. Der Motorradlenker versuchte noch auszuweichen, konnte eine Kollision aber nicht mehr verhindern. Er wurde nach der notärztlichen Versorgung schwer verletzt in das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck gebracht.
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Manipulation der Lenk- und Ruhezeiten: 67 teils sehr schwerwiegende Übertretungen bei 4 Lenkern
Bei der Kontrolle am 2. September 2026 gegen 18:20 Uhr im Bereich Ansfelden eines ungarischen Langstreckentransporter, der 27 Zuchtrinder von Tschechien nach Italien transportierte, stellten Polizisten der Landesverkehrsabteilung eine Manipulation der Lenk- und Ruhezeiten fest. Das Sattelkraftfahrzeug war mehrere Male von zwei Fahrern gelenkt worden, wobei immer nur ein Lenker seine Fahrerkarte in das Kontrollgerät gesteckt hatte, der Beifahrer steckte seine Fahrerkarte nicht. Wenn anschließend der Beifahrer das Lenken übernahm, steckte er seine Fahrerkarte in das digitale Kontrollgerät und führte für den vorherigen Zeitraum, in dem seine Fahrerkarte nicht gesteckt war, manuell Ruhezeit nach, um dadurch bei einer allfälligen Kontrolle eine gültige Ruhezeit vorzutäuschen. Dadurch ergaben sich bis zu drei Tage, an denen das Sattelkraftfahrzeug durchgehend bewegt wurde, ohne dass beide Lenker eine gültige Ruhezeit aufwiesen. Beim Zusammenfügen der Lenkaktivitäten beider Lenker ergaben sich beim Hauptlenker 16 schwere Übertretungen der Lenk- und Ruhezeiten, beim zweiten Lenker, der nur sporadisch als Beifahrer mitfuhr, fünf schwere Übertretungen der Lenk- und Ruhezeiten.
Diesbezüglich wurden beide Lenker der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land angezeigt, an Ort und Stelle wurde eine Sicherheitsleistung von 6.700 Euro eingehoben. Darüber hinaus werden beide Lenker wegen Verdachts der Fälschung eines Beweismittels der Staatsanwaltschaft Linz angezeigt.Bei einer weiteren Kontrolle gegen 22:10 Uhr auf der A1 im Bereich der Abfahrt Eberstalzell eines polnischen Langstreckenviehtransportes, wurden ebenfalls Manipulationen der Lenk- und Ruhezeiten festgestellt. Auch hier wurde das Sattelkraftfahrzeug über den gesamten Kontrollzeitraum von 57 Tagen von den gleichen zwei Lenkern gelenkt. Wiederholt entnahmen die beiden Lenker an der Be- oder Entladestelle ihre Fahrerkarten aus dem digitalen Kontrollgerät und führten die Be- und Entladetätigkeiten und die damit verbundenen Fahrten ohne gesteckter Fahrerkarte durch. Nach dem neuerlichen Stecken der Fahrerkarten führten beide einen manuellen Nachtrag der Ruhezeit durch, um bei einer Kontrolle der Fahrerkarten eine ausreichende Ruhezeit vorzutäuschen. So wurde der Sattelzug von den beiden Lenkern über mehrere Tage gelenkt, ohne dass sie eine ausreichende Ruhezeit einhielten. Beim Zusammenfügen der Lenkaktivitäten der beiden Fahrer schienen bei einem Fahrer dann 25 teils sehr schwerwiegende Übertretungen und beim zweiten Fahrer 21 teils sehr schwerwiegende Übertretungen der Lenk- und Ruhezeiten auf. Beide Lenker wurden der Bezirkshauptmannschaft Wels-Land angezeigt, wegen des Verdachtes der Fälschung eines Beweismittels werden beide Lenker der Staatsanwaltschaft Wels angezeigt werden. Bei der Kontrolle des Fahrzeuges wurde auch die um 25 cm überschrittene Höhe von maximal erlaubten vier Metern und die Anbringung von unzähligen orangen Lampen im Frontbereich beanstandet. Aufgrund der zahlreichen Übertretungen wurde an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung von 10.150 Euro eingehoben. Da die beiden Lenker am Kontrolltag eine ausreichende Ruhezeit aufweisen konnten, durften sie nach Bezahlung der Sicherheitsleistung ihre Fahrt nach Italien fortsetzen.
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Polizisten retteten eingeschlossenen Säugling mittels Notfallhammer aus PKW
Eine Polizeistreife wurde am 3. September 2026 gegen 11:05 Uhr zu einem im PKW eingeschlossenen Säugling auf einem Parkplatz in Schwanenstadt gerufen. Beim Eintreffen konnte die verzweifelte Mutter angetroffen werden, die auf den Säugling im Kindersitz einzureden versuchte. Ein 51-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck, der via Notruf zuvor die Polizei verständigt hatte, gab gegenüber den Beamten an, dass ihn die 31-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck gegen 10:50 Uhr am Parkplatz angesprochen hat, da sich der PKW von selbst versperrt hatte. Die Fahrzeugschlüssel seien jedoch noch im PKW. Da der PKW in der Sonne stand, seit dem Vorfall bereits fast 30 Minuten vergangen waren und der Säugling im PKW mit dem Kopf im Nacken und geöffneten Mund keine Reaktionen zeigte, wurde gegen 11:20 Uhr mittels Notfallhammer die linke hintere Seitenscheibe des PKW eingeschlagen und der Säugling befreit. Der Säugling wurde anschließend von der Rettung vor Ort versorgt.
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Verletzung beim Bogenschießen: Pfeil blieb in Hand stecken.
Ein 35-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf war am 3. September 2026 in einer Sportanlage im Bezirk Urfahr-Umgebung und wollte dort mit Pfeil und Bogen schießen. Im Moment als er den Bogen spannte und den Schuss brechen ließ, barst der Pfeil und ein Teil des Karbonpfeiles blieb in seiner linken Hand stecken. Der 35-Jährige wurde nach der notärztlichen Erstversorgung in das UKH Linz gebracht.
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Verletzte Wanderin mit dem Notarzthubschrauber abtransportiert
Eine 75-Jährige aus Linz fuhr am Nachmittag des 2. September 2026 mit der Katrinseilbahn auf den gleichnamigen Berg und wanderte von der Bergstation zum Gipfel des sogenannten „Hainzen“. Für den Rückweg wählte sie den Wanderweg, der sich an der Südseite des Katergebirges entlang befindet. Auf einer Seehöhe von 1570 Metern musste die 75-Jährige über eine Felsstufe absteigen, wobei sie trotz Bergschuhen ausrutschte und schwer stürzte. Zwei Wanderer kamen unmittelbar nach dem Sturz hinzu, verständigten den Notruf und leisteten Erste Hilfe. Die 75-Jährige wurde unbestimmten Grades verletzt und mit dem Notarzthubschrauber in das Salzkammergut Klinikum Bad Ischl geflogen.
